Ein schöneres Wetter hätten sich die Teilnehmer der Radtour durch unseren Landkreis nicht wünschen können. 23 Grad Celsius zeigte das Thermometer auf dem Parkplatz in Münsterschwarzach, auf dem der Startschuss für die unterhaltsame Jubiläumstour fiel. Der Mix aus Sonne und Wolken tat den aus dem gesamten Landkreis angereisten Akteuren sichtlich gut.
Ein schöneres Wetter hätten sich die Teilnehmer der Radtour durch unseren Landkreis nicht wünschen können. 23 Grad Celsius zeigte das Thermometer auf dem Parkplatz in Münsterschwarzach, auf dem der Startschuss für die unterhaltsame Jubiläumstour fiel. Der Mix aus Sonne und Wolken tat den aus dem gesamten Landkreis angereisten Akteuren sichtlich gut.
„Ich wünsche uns allen eine schöne, spaßige und unfallfreie Fahrt“, sagte Landrätin Tamara Bischof und schaltete die Startampel auf Grün. Überschattet wurde die Tour vom Sturz einer Radfahrerin. Weil sie auf den (mit einem Helm geschützten) Kopf gefallen war, wurde sie als Vorsichtsmaßnahme mit dem Sanka ins Krankenhaus eingeliefert. Ansonsten verlief die Tour bis auf zwei Reifenpannen reibungslos.
Die 42 Kilometer lange Fahrtstrecke, die es zu bewältigen galt, war kein Pappenstiel. Dank E-Bike konnte Kreischefin Bischof mit den aktiven Sportlern gut mithalten. „Ich fahre sonst nur gelegentlich Fahrrad“, sagte sie in Münsterschwarzach. Über das Megafon gab sie das Motto für die Tour aus: „Vorbei an Wein und Kultur“.
Gärten und Kirchenburgen
Neben dem Mainstockheimer Hans Martin Hofmann – dem „Vater der Radwegebeschilderung“ im Landkreis – trat die Landrätin wacker in die Pedale. Gärten, Schlösser und Kirchenburgen standen diesmal auf dem Programm des Ausflugs, der den Tross zunächst nach Düllstadt führte.
Über das ausgebaute Radwegenetz ging es weiter nach Prichsenstadt, dann über Wiesentheid nach Abtswind und schließlich über Kleinlangheim wieder zurück nach Münsterschwarzach.
Die Bürgermeister Volker Schmitt (Schwarzach), René Schlehr (Prichsenstadt), Jürgen Schulz (Abtswind) und Gerlinde Stier (Kleinlangheim) begrüßten die sportlichen Gäste in ihren Heimatorten und wiesen sie auf deren Sehenswürdigkeiten hin. Bischof bedankte sich bei den Kommunen für die Unterstützung bei der Radtour seit einem Vierteljahrhundert. „Die Gemeinden machen sich sehr viel Mühe und haben schnell zugesagt, uns zu empfangen“, so die Landrätin. Ihr Dank galt den ehrenamtlichen Helfern des Jugendrotkreuz Schwarzach für die Versorgung unterwegs sowie den Mitarbeitern des Landkreis-Bauhofs, welche die Straßen für die Fahrradkarawane sperrten.
„Wir sind ein fahrradbegeisterter Landkreis“, lautete das Fazit der Landrätin. Sie hofft nun darauf, dass bald die letzten Lücken im Radwegenetz geschlossen werden können.