Solide Basis für eine Karriere

1 Min
Die Prüfungsbesten der IHK-Fortbildung mit Ministerin Ilse Aigner (Zweite von rechts) und IHK-Präsident Otto Kirchner (links).
Foto: Vladimir Budin

Die 110 besten Absolventen der IHK-Weiterbildungsprüfungen aus dem Jahr 2015 erhielten in Schweinfurt die Meisterpreisurkunden des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Die 110 besten Absolventen der IHK-Weiterbildungsprüfungen aus dem Jahr 2015 erhielten am Freitag in Schweinfurt aus den Händen von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und IHK-Präsident Otto Kirchner die Meisterpreisurkunden des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

2414 Fachkräfte haben im vergangenen Jahr in Mainfranken erfolgreich eine IHK-Weiterbildung in insgesamt 18 verschiedenen Abschlüssen absolviert. Das sind rund doppelt so viele Prüflinge wie noch vor zehn Jahren. „Eine abgeschlossene Berufsausbildung mit einer darauf aufbauenden Weiterbildung ist eine solide Basis für eine erfolgreiche Karriere“, so Otto Kirchner, Präsident der IHK Würzburg-Schweinfurt.

Der Freistaat zeichnete die 20 Prozent Besten der verschiedenen IHK-geprüften Abschlüsse – Betriebswirte, Industrie- und Fachmeister, Fachwirte sowie Fachkaufleute, die im letzten Jahr ihre Weiterbildungsprüfung mit der Note 2,5 oder besser abgeschlossen haben – mit der Meisterpreisurkunde des Bayerischen Wirtschaftsministeriums aus. Die Meisterpreise sollen die Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung mit der akademischen Bildung unterstreichen.

1#googleAds#100x100

„Die Arbeitswelt wandelt sich rasant. Die Wirtschaft braucht dringend motivierte Fachkräfte wie Sie, damit die Unternehmen in Mainfranken mit den Veränderungen Schritt halten können“, würdigte Kirchner das Engagement der Absolventen. Jedes Jahr schließen bundesweit 50 000 Fachkräfte IHK-Fortbildungen ab. Auch mainfränkische Unternehmen und ihre Mitarbeiter setzen gezielt auf Weiterbildung zur Fachkräftesicherung. Das sei auch unerlässlich für die Zukunft, da aufgrund der demografischen Entwicklung 2020 in der Region rund 22 000 Fachkräfte fehlen würden, so Kirchner weiter: „Qualifizierte junge Menschen haben daher ausgezeichnete Perspektiven.“ Die Festrede hielt Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Mit einer dualen Ausbildung haben die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt glänzende Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten, so Aigner. „Wir haben die höchste Ausbildungsqualität in Europa. Dieses System unterstützen wir mit dem Meister-BAföG und dem Meisterbonus und verteidigen es gegen alle Einmischungen aus Brüssel.“ Auch Schweinfurts OB Sebastian Remelé überbrachte seine Glückwünsche.

Die Ausgezeichneten aus dem Landkreis Kitzingen: Industriefachwirt/in: Sara Kristoff (Kitzingen) und Christian Leykamm (Volkach); Wirtschaftsfachwirt: Michael Müller (Buchbrunn); Fachkauffrau Marketing: Cornelia Fackelmann (Sommerach); Technischer Betriebswirt: Anton Kleinlein (Geiselwind); Technischer Fachwirt: Michael Mey (Schwarzach); Industriemeister Kunststoff und Kautschuk: Sebastian Haas (Kitzingen).