Fast 40 000 Euro haben die Seinsheimer in 20 Jahren für die schwerstbehinderten Kinder der StationTanzbär der Würzburger Kinderklinik gespendet.
Fast 40 000 Euro spendeten die Seinsheimer in den vergangenen 20 Jahren für die schwerstbehinderten Kinder der Station „Tanzbär“ der Würzburger Kinderklinik am Mönchberg. In diesem Jahr überreichte Elfi Gebhardt 3400 Euro in der Seinsheimer Kirche St. Peter und Paul an den Vorsitzenden des Fördervereins Simon Kuttenkeuler. Es war die 20. Geldübergabe, mit der die Spendensumme auf insgesamt 39 433 Euro angewachsen ist.
Die Spendenaktion ist so alt wie der Seinsheimer Weihnachtsmarkt. 1111 Mark waren es beim ersten Mal gewesen. Heuer hatte es mit 3400 Euro die bislang höchste Spendensumme gegeben. Von Anfang an dabei sind sie Ministranten, die auf dem Weihnachtsmarkt für die Tombola Lose verkaufen, die Gymnastikgruppe und der Frauenbund.
Schühchen für die Frühchen
Von Beginn an dabei sind auch die ehemaligen Ministrantinnen Theresa Autor sowie Sarah-Lena und Ann-Kathrin Merkert, die beide in der Mönchbergklinik zur Welt kamen beziehungsweise dort vorsorgt worden sind.
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Die heuer gesammelten 3400 Euro setzen sich vielfältig zusammen: die Tombola der Ministranten beim Seinsheimer Weihnachtsmarkt, Spenden von fast allen der von Gruppen und Vereinen betreuten Stände auf dem Weihnachtsmarkt – allein vom Stand der Familie Rünagel kamen 500 Euro, Spenden des örtlichen Getränkemarktes, der Winzerstuben, der Gymnastikgruppe und viele Privatspenden – auch aus den umliegenden Gemeinden. Mit dabei sind laut Elfi Gebhardt auch 500 Euro aus der Tombola der Familie Ruhl vom Weihnachtsmarkt in Tiefenstockheim, eine Spende der Iffigheimer Feuerwehr und von Betrieben aus Iphofen und Rödelsee.
Elfi Gebhardt ist auch allen Firmen, Geldinstituten und Privatpersonen dankbar für die vielfältigen Spenden für die Tombola. Von Maria Rünagel gab es nun schon zum fünften Mal ein besonderes Geschenk: Sie strickte zur 20. Spendenübergabe 20 winzige Schuhe für Frühchen. Für Simon Kuttenkeuler eine wunderbare Sache, denn solche Schühchen stellt niemand her. Der Fördervereinsvorsitzende dankte für die „tolle Spende“. Durch die gemeinsame Hilfe sei viel für die Station „Tanzbär“ geschafft worden. Durch medizinische Fortschritte könnten etliche Kinder nun auch außerhalb der Klinik versorgt werden, weswegen immer mehr ambulante Plätze frei würden.
Die gemeinsame Hilfe kam auch in der Geschichte vom kleinen Engel zum Ausdruck, die die Kindergartenkinder aufführten. Kuttenkeuler, Bürgermeister-Stellvertreter Stefan Schwarz, Kindergartenleiterin Sieglinde Dazian und Pater Wilson Packiam, der eine kleine Dankandacht hielt, dankten Elfi Gebhardt für die unermüdliche Arbeit.