Im Biebelrieder Ortsteil Kaltensondheim ist beim Brand einer Scheune in der Silvesternacht ein Schaden im unteren sechsstelligen Bereich entstanden. Das Gebäude und die darin gelagerten Gerätschaften und Getreide wurden stark beschädigt, teilt das Polizeipräsidum Unterfranken mit. Verletzt wurde durch das Feuer glücklicherweise niemand.

Wie Einsatzleiter Dirk Albrecht auf Nachfrage informierte, stand die Scheune beim Eintreffen der Feuerwehren gegen 0.40 Uhr im Vollbrand. Der Brand hatte sich vom Dachstuhl ausgehend rasch in der Scheune ausgebreitet. Wichtigste Aufgabe war, das Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Maschinenhalle und ein kleines Gebäude mit Dieseltank zu verhindern. Da habe die Kaltensondheimer Ortsfeuerwehr "sehr gut reagiert", lobt der Kreisbrandinspektor (KBI). "Die Brandwand hat gehalten."

Langwierig sei es hinterher gewesen, das Stroh komplett zu löschen. Bis weit nach 4 Uhr waren darum Feuerwehr und Rettungskräfte im Einsatz. Das Bayrische Rote Kreuz (BRK) war neben zwei Rettungswachen auch mit der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Verpflegung aus Kitzingen vor Ort. Sie versorgte die Einsatzkräfte mit Tee bei den kalten Temperaturen, teilte BRK-Kreisgeschägftsführer Felix Wallström mit.

Zudem stellten Nachbarn einen Raum zur Verfügung, in dem die Feuerwehrler sich zwischendurch mal aufwärmen und etwas trinken konnten, berichtet Einsatzleiter Albrecht. 73 Kräfte aus Kaltensondheim, Biebelried, Sulzfeld, Kitzingen, Marktsteft und Winterhausen seien vor Ort gewesen. Die Bilanz des KBI nach einer langen, arbeitsreichen Silvesternacht: "Das ist sehr gut gelaufen."

Die Kripo Würzburg hat die Brandermittlungen von der Kitzinger Polizei übernommen und wird insbesondere zur Klärung der Brandursache Untersuchungen einleiten.