Rüdenhausen fühlt sich auf gutem Weg

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Gehört zur Dorferneuerung in Rüdenhausen: Der Bereich der Schlossstraße soll aufgewertet werden.
Foto: ANDREAS STÖCKINGER

Es tut sich was in Rüdenhausen, das zeigte der Vortrag von Bürgermeister Ackermann bei der Bürgerversammlung. 50 Rüdenhäuser waren trotz der Konkurrenz mit Fußball im Fernsehen gekommen.

Es tut sich einiges in Rüdenhausen, das zeigte der Vortrag von Bürgermeister Gerhard Ackermann bei der Bürgerversammlung. Trotz der Konkurrenz mit Fußball am Fernsehen lauschten rund 50 Rüdenhäuser dem Vortrag aus der Gemeindepolitik, um im Anschluss Fragen zu stellen. Kritik wurde kaum geäußert, die Richtung scheint in der Gemeinde zu stimmen. Das folgerte der Bürgermeister auch aus der im vergangenen Jahr um 23 auf nun 889 Bürger gestiegenen Einwohnerzahl.

Nach wie vor beschäftigen langfristige Projekte wie die Dorferneuerung oder der Bau der Ortsumfahrung den Ort. Die Umfahrung soll bis Oktober dieses Jahres fertig sein, dann geht es an die weitere Aufwertung des Ortskerns. „Die Straßen werden schmäler, die Bordsteine fallen an einigen Stellen weg, die Gehwege werden breiter, es wird eini

es begrünt“, sagte Ackermann. Sinn und Zweck des Programms sei schließlich, das Ortsbild ansprechend zu gestalten.

Rund fünf Millionen Euro dürften in die Dorferneuerung fließen. Beim Programm zur Erneuerung verwies Ackermann darauf, dass das Amt für Ländliche Entwicklung für das zweite große Paket eine Erhöhung der Förderung um 500 000 Euro auf dann 1,5 Millionen Euro für Rüdenhausen in Aussicht gestellt hat. Das sind etwa 40 Prozent der Kosten für die Umgestaltung des Zentrums, unter anderem mit Jahnstraße, Marktstraße, Schlossstraße, und Lerchenstraße. Bei dem Ganzen sei es nur schade, so Ackermann, dass das Interesse der Einwohner bei der Neuwahl des Vorstands eher enttäuschend gewesen sei. Mehr Bereitschaft zum Mitmachen würde sich der Bürgermeister nicht nur hier wünschen, wie er sagte. Er stellte kurz den Stand einzelner Projekte vor, wie etwa beim Kirchplatz samt Umfeld, oder beim Maulensee.

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Zuletzt habe die Gemeinde außerdem die Erweiterung der Kinderkrippe mit 150 000 Euro unterstützt, ein Grundstück zur Erweiterungen des Bauhofs wurde gekauft (100 000 Euro), Kanäle und Leitungen wurden und werden weiterhin im Ortsbereich saniert. Dieses Jahr steht außerdem die Erschließung von weiteren Gewerbeflächen an. Beim Thema Baugebiet sagte Bürgermeister Ackermann, dass an der Leyersmühle Richtung Feuerbach nur noch zwei freie Plätze zur Verfügung stünden, vier seien reserviert. Der bislang gute Zuspruch sei auch dem Preis von 75 Euro pro Quadratmeter geschuldet.

Von den Bürgern sprach Gerda Neubert die Gartenstraße an. Das sei „ein Schandfleck“, warum werde dort nicht auch im Zuge der Dorferneuerung einiges verbessert, wollte sie wissen. Die Anwohner hätten sich bislang dagegen ausgesprochen, weil sie sonst mit zur Kasse gebeten würden, antwortete der Bürgermeister. Er führte aus, dass es beim geplanten Radweg in Richtung Wiesenbronn von Rüdenhausen aus rechts der Straße Probleme gebe. Ein Grundbesitzer wolle seine Fläche dort nicht verkaufen. Wie ein Radweg an der Brücke in Richtung Abtswind verlaufen könne, sei nach wie vor unklar. Ein Ortstermin mit dem Straßenbauamt stehe demnächst an.

Axel Engel regte das Schaffen eines Pendler-Parkplatzes etwa im Bereich der Tankstelle und des Hotels Behringer an. Dort sei bereits jetzt alles zugeparkt. Leo Neubert monierte, dass am Schleifweg am südlichen Ortsrand immer noch reger Autoverkehr herrsche, obwohl die Durchfahrt nicht erlaubt sei. Auch parke und fahre dort ein Lkw-Fahrer, der den Weg kaputt mache. Die Strecke sei für Fahrzeuge gesperrt, man solle sie mit einer Barriere dicht machen, so Neubert. Das ganze sei im Plan als Weg für die Landwirtschaft, Privatverkehr sei dort nicht gestattet, merkte Bürgermeister Ackermann an.