Riskantes Fahrmanöver auf A3: Polizei sucht Zeugen

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Im Kreis Kitzingen hat es eine gefährliche Verkehrssituation auf der A3 gegeben. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.

Am Mittwoch (27. Oktober 2021) kam es auf der A3 in Richtung Frankfurt zu einer gefährlichen Verkehrssituation, weil sich ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer behindert fühlte.

Weil sein Vordermann ihm nicht schnell genug Platz machte, wurde dieser von dem unbekannten Fahrer mehrfach ausgebremst und riskierte damit einen Verkehrsunfall, wie die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried mitteilt.

Gefährliche Verkehrssituation auf der A3 bei Rüdenhausen

Ein 55-jähriger Autofahrer war auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs und überholte einen anderen Verkehrsteilnehmer. Etwa auf Höhe der Anschlussstelle Wiesentheid sah er in seinem Rückspiegel, wie sich ein weiterer Pkw von hinten mit hoher Geschwindigkeit näherte und seine Lichthupe betätigte.

Nachdem der 55-Jährige seinen Überholvorgang beendet hatte, wechselte er den Fahrstreifen nach rechts. Der bislang unbekannte Audi-Fahrer setzte seinen Pkw vor den Autofahrer und bremste ihn danach mehrfach aus.

Nur durch Vollbremsungen konnte der Autofahrer dabei Unfälle vermeiden. Von dem Audi-Kennzeichen ist lediglich der Buchstabe "M“ (für München) bekannt.

Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried hat die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Nötigung aufgenommen und ist für jeden Hinweis anderer Verkehrsteilnehmer, die diesen Vorgang beobachtet haben, dankbar.

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