Kreative Ideen sind auf dem Land gefragt. Zum Beispiel gibt es nicht in allen Orten Lebensmittelläden oder Gastronomieangebote und bei einer Befragung wurde deutlich, dass auch Touristen nicht auf jeder Rad- oder Wandertour einkehren oder etwas zu essen kaufen können. Diese Lücken könnten Verkaufsautomaten schließen. Wie das funktionieren kann, darüber informiert das Landratsamt am 24. Juni von 18 bis 20 Uhr bei einer Online-Veranstaltung, wie es in einer Pressemitteilung der Behörde heißt. 

Ziel der Onlineveranstaltung ist es, Verkaufsautomaten zu beleuchten, als Vermarktungsangebot für Betriebe, für die Versorgung mit regionalen Produkten vor Ort und als Verpflegungsangebot zum Beispiel an Rad- und Wanderwegen. Es werden Fördermöglichkeiten aufgezeigt und erfolgreiche Beispiele präsentiert.

Sophia Goßner von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft wird in ihrem Vortrag die Chancen und Investitionen für Betriebe durch die Direktvermarktung über Automaten darstellen, heißt es in der Mitteilung weiter. Aus dem Main-Kinzig-Kreis sind Hans Hess (Regiomatenbetreiber) und Johannes Michel (Abteilung Entwicklung Ländlicher Raum) zu Gast und berichten, wie der Landkreis und die Kommunen die Versorgung an den Wanderwegen gelöst haben und beantworten die Frage, ob regional erzeugt auch automatisch vermarktet ist, heißt es in der Ankündigung weiter.

Wie wird ein Verkaufsautomat ein Erfolg? Davon berichtet Roland Keil vom Bienenhof Keil aus Hüttenheim und gibt einen Einblick in seine Erfahrungen von der Idee bis heute. Im Anschluss besteht noch die Möglichkeit zum Austausch.

Anmeldung bis zum 22. Juni unter https://regionalmanagement.kitzingen.de, per Mail an regionalmanagement@kitzingen.de oder Tel.: (09321) 9281104.