Yvonne Bilz und Cornelia Röder von der Koki - Koordinierenden Kinderschutzstelle - hatten im Rahmen des Runden Tisches "Frühe Hilfen" Fachkräfte der Gesundheitsorientierten Familienbegleitung (GFB) eingeladen. Das aktive Netzwerk zum Schutz der Kleinsten trifft sich in regelmäßigen Abständen zum Austausch, heißt es in einer Pressemitteilung.

Annemarie Lang und Petra Anemüller stellten im Netzwerk Frühe Hilfen ihre Arbeit als GFB in den Familien vor. Gemeinsam mit Kerstin Keßler unterstützen sie Familien mit kleinen Kindern von 0 bis drei Jahren. Ihr Einsatz in den Frühen Hilfen ist ein Schwerpunkt bei der niederschwelligen psychosozialen Unterstützung von Familien, den die Bundesstiftung Frühe Hilfen dauerhaft fördert. Die in der GFB tätigen Fachkräfte sind ausgebildete Kinderkrankenschwestern oder Familienhebammen mit einer Zusatzqualifikation im Bereich der Frühen Hilfen.

Annemarie Lang berichtete dem Gremium von ihren umfangreichen Aufgaben, die beispielsweise die alltagspraktische Unterstützung von Familien, die Förderung von Kompetenzen der Eltern in der Versorgung ihrer Kinder sowie die Beratung und Betreuung von Müttern und Vätern über einen längeren Zeitraum hinweg umfassen. Die Inanspruchnahme der Leistungen einer Gesundheitsfachkraft ist freiwillig und läuft über die Koordinierende Kinderschutzstelle. Anhand eines Beispiels erläuterte Petra Anemüller den interessierten Teilnehmern, wie die Familienbegleitung in das Netzwerk Frühe Hilfen vor Ort eingebunden ist.

Die Teilnehmer des Runden Tisches tauschten sich auch über die Zeit des Corona-Lockdowns aus und welche beruflichen Auswirkungen die Kontaktbeschränkungen in der Arbeit mit Familien mit sich brachten.