Mobilfunk: Zwei neue Sender in der Altstadt vor dem Start

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Der neue Sendemast auf dem Hotel Kitzinger Hof soll in den nächsten Tagen in Betrieb gehen. Er ersetzt den Sender, der auf dem ehemaligen BayWa-Lagerhaus in der Glauberstraße dem Abbruch weichen ...
Siegfried Sebelka

Die Beschwerden über einen schlechten Handyempfang in der Innenstadt häufen sich. Die Klagen werden aber bald der Vergangenheit angehören.

Die Beschwerden über einen schlechten Handyempfang ist der Innenstadt häufen sich. Sie haben inzwischen das Rathaus und Oberbürgermeister Siegfried Müller erreicht. Die Klagen werden aber bald der Vergangenheit angehören. Zwei Sendenlagen stehen in der Innenstadt vor der Inbetriebnahme.

Demnächst in Betrieb

Wie der im Bauamt für den Mobilfunk zuständige Christian Pohl in der jüngsten Sitzung des Verwaltungs- und Bauausschusses sagte, sollen nach Angaben der Betreiber die neuen Sendeanlagen in der nächsten Woche in Betrieb gehen.

Mast auf dem Kitzinger Hof

Das gilt für den Mobilfunkmasten, der seit ein paar Wochen gut sichtbar auf dem Hotel Kitzinger Hof installiert ist. Der Mast der Telekom auf dem Gebäude am Hindenburgring Süd 1 ersetzt die Anlage auf dem wenige Meter entfernt liegenden ehemaligen Baywa-Lagerhaus. Die musste weichen, weil das Gebäude abgerissen wird und dem Neubau einer Wohnanlage weichen mus.

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Marktturm als Zentrale

Die zweite Funkzentrale wartet im Dach des 39 Meter hohen Marktturms auf die Inbetriebnahme. Das Baudenkmal, in dem bis zum Neubau Teile des Archivs des Deutschen Fastnachtmuseums untergebracht waren, wird der zentraler Standort für Mobilfunkanlagen in der Innenstadt.

Arbeitskreis dafür

Der Verwaltungs- und Bauausschuss hatte sich in einer Sitzung im Mai für eine entsprechende Nutzung des Turms in zentraler Lage neben dem Rathaus ausgesprochen. Den Weg hatte auch der Arbeitskreis Mobilfunk befürwortet. Der Arbeitskreis ist in Kitzingen das Fachgremium für die Fragen rund um den Mobilfunk. Der Markturm wird die Sender auf der Bürgerbräu ersetzen, die auch dem Bau von Eigentumswohnungen weichen mussten.

Kompromiss gefunden

Noch einmal stand das Thema Mobilfunk auf der Tagesordnung. Dabei stimmte der Ausschuss der Errichtung eines Mobilfunkmasten im Gewerbegebiet Innopark zu. Der Mast soll 36,5 Meter hoch werden und ist mehr als 400 Meter von der nächstliegenden Wohnbebauung entfernt.

Der Mast auf dem Gelände der ehemaligen Larson-Barracks wird die umstrittene Sendenlage ersetzen, die im Winterleitenweg zwar genehmigt, aber nie gebaut wurde. Der neue Standort ist mit dem Arbeitskreis Mobilfunk abgestimmt worden und stellt einen Kompromiss dar. Der werde der von den Betreibern gewünschten Versorgungssicherheit ebenso gerecht wie der Wunsch nach ausreichendem Abstand zu den Häusern, hieß es im Ausschuss.

Gutes Ergebnis

Dass im Arbeitskreis bei Gesprächen mit den Betreibern dieses Ergebnis herausgekommen ist, wertete nicht nur Jens Pauluhn (Ödp) positiv. Der „gute Kompromiss“ und die Gespräche könnten Basis für die weitere Zusammenarbeit auf der Suche nach Standorten für Mobilfunkmasten sein, so der Ödp-Mann und Mitglied des Arbeitskreises.