Leserforum: Trägerpfosten oft tödliche Gefahr

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Laut Zeitungsbericht wurde in Volkach die junge Frau nach dem Sturz nicht in den Gegenverkehr geschleudert, hat sich demnach ihre tödlichen Verletzungen wohl beim Aufprall auf einen/mehrere Leitplankenträgerpfosten zugezogen. Diese stehen dort in einem Abstand von (geschätzt) maximal fünf Metern. Die junge Frau rutsche in einem sehr spitzen Winkel in Richtung Straßenrand, hatte also gar keine Chance, relativ unbeschadet unter der Lei(d)tplanke durch zu rutschen.

Zu "Zwei tödliche Motorrad-Unfälle in Volkach und Kreuzwertheim" vom 13. September erreichte die Redaktion folgende Zuschrift:

Laut Zeitungsbericht wurde in Volkach die junge Frau nach dem Sturz nicht in den Gegenverkehr geschleudert, hat sich demnach ihre tödlichen Verletzungen wohl beim Aufprall auf einen/mehrere Leitplankenträgerpfosten zugezogen. Diese stehen dort in einem Abstand von (geschätzt) maximal fünf Metern. Die junge Frau rutsche in einem sehr spitzen Winkel in Richtung Straßenrand, hatte also gar keine Chance, relativ unbeschadet unter der Lei(d)tplanke durch zu rutschen.

Leitplanken sollen verhindern, dass Fahrzeuge von der Straße abkommen. Eigentlich positiv zu sehen. Die Trägerpfosten aber sind für verunfallte Zweiradfahrer eine zusätzliche und sehr oft tödliche Gefahr. Nicht nur ich schreibe seit Jahrzehnten gegen die Ignoranz der zuständigen Behörden an.

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Einige Unfallschwerpunkte in Deutschland wurden inzwischen mittels Leitplanken die bis auf den Boden reichen, entschärft. Die Mittel, grundsätzlich Leitplanken zu installieren, die bis auf den Boden reichen, werden nicht bereitgestellt! Und - Zitat - "Das erschwert die Pflege der Bankette extrem." ?

Für die Rettung der Banken, der Lufthansa, der Autoindustrie usw. werden unvorstellbar hohe Summen ausgegeben. Welchen Wert hat das Leben eines Motorrad fahrenden Menschen?

Phillipp Schmitt
97070 Würzburg