Die Bauherren im neuen Geiselwinder Baugebiet "Langäcker II" können bald starten. Der Gemeinderat schaffte in seiner Sitzung die weiteren erforderlichen Voraussetzungen mit dem Beschluss einer Satzung dazu. Die abschließenden Stellungnahmen wurden behandelt und gebilligt. "Es kann losgehen", fasste es Bürgermeister Ernst Nickel nach der Vielzahl an einzelnen Beschlüssen zusammen.

Das wird wohl auch Zeit, denn für das insgesamt 3,2 Hektar umfassende Baugebiet stehen bereits einige Bauwerber in den Startlöchern. Die 33 neuen Plätze sind vermessen, nun stehen als nächstes Reservierungen und Verkauf der Flächen im Nordwesten Geiselwinds in Richtung Freizeitland, direkt im Anschluss an das Siedlungsgebiet, an.

Im März 2019 gab es keine Baugrundstücke mehr

Das Baugebiet war aus Sicht der Kommune nötig geworden, weil im März 2019 keine Baugrundstücke mehr zur Verfügung standen. Die Gemeinde erwartet nicht zuletzt durch die Erschließung von neuen Gewerbeflächen einen Zuzug. Zwischenzeitlich seien laut Verwaltung etliche Bewerber für das neue Baugebiet vorgemerkt, zudem bestehe eine fortlaufende Nachfrage nach Grundstücken.

Erfreut zeigte sich Bürgermeister Nickel in der Sitzung über einen Bauplan der Firma Heumüller im Ortsteil Wasserberndorf. Das Familienunternehmen mit langjähriger Tradition produziert Holzwolle sowie Holzwolle-Produkte für verschiedene Anwendungsbereiche. Ein Großteil ihrer Gebäude war bei einem Brand im Juni zerstört worden, nun sollen dort wieder eine Lagerhalle und eine Produktionshalle entstehen.

Wer kommt für Schäden auf Wegen auf?

In der Sitzung monierten einige Gemeinderäte, dass zuletzt wegen der Sperrung einiger Straßen im Ortsbereich kleinere Wege und Nebenstrecken erheblich strapaziert wurden. Selbst große Lkw seien auf schmalen Strecken, wie dem Hohnsberger Weg, gesichtet worden, obwohl sie dort gar nicht fahren dürften, hieß es. Die Räte wollten wissen, wer für die dadurch entstandenen Schäden auf den Wegen aufkomme. Das sei ein leidiges Problem, so Bürgermeister Nickel. Er schloss rechtliche Schritte nicht aus.