Ein Bauantrag auf Einbau von vier Wohneinheiten in einem Nebengebäude und dem Neubau einer Reithalle mit Offenstall in Kirchschönbach sorgte für einige Unruhe in der jüngsten Ratssitzung in Prichsenstadt. Allein die Reithalle soll laut Antrag eine Größe von 2000 Quadratmetern haben, "und allein schon deshalb war die Halle als Sonderbau anzusehen", sagte Bürgermeister René Schlehr im Telefonat mit dieser Zeitung. Der Grund für die Unruhe im Rat war durchaus nachvollziehbar. Denn in der Dezembersitzung hatten Carolin Hilzinger und Alexander Eger ihre Idee einer Reitanlage mit 233 000 Quadratmetern Größe vorgestellt: Dressur- und Springplatz, Galoppbahn und ein Poloplatz mit Offenstall sowie einem Paddockstall, Wohn- und Wirtschaftshäusern und einer großen offenen Reithalle mit einem auch für die Öffentlichkeit zugänglichen Restaurant.
Ein Bauantrag auf Einbau von vier Wohneinheiten in einem Nebengebäude und dem Neubau einer Reithalle mit Offenstall in Kirchschönbach sorgte für einige Unruhe in der jüngsten Ratssitzung in Prichsenstadt. Allein die Reithalle soll laut Antrag eine Größe von 2000 Quadratmetern haben, "und allein schon deshalb war die Halle als Sonderbau anzusehen", sagte Bürgermeister René Schlehr im Telefonat mit dieser Zeitung. Der Grund für die Unruhe im Rat war durchaus nachvollziehbar. Denn in der Dezembersitzung hatten Carolin Hilzinger und Alexander Eger ihre Idee einer Reitanlage mit 233 000 Quadratmetern Größe vorgestellt: Dressur- und Springplatz, Galoppbahn und ein Poloplatz mit Offenstall sowie einem Paddockstall, Wohn- und Wirtschaftshäusern und einer großen offenen Reithalle mit einem auch für die Öffentlichkeit zugänglichen Restaurant.
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Somit war es nicht verwunderlich, dass gleich mehrere Ratsmitglieder große Bedenken anmeldeten. "Sie haben befürchtet, dass sie mit der Zustimmung zum Offenstall Tür und Tor für die ganze Anlage 'Gut Kirchschönbach' öffnen würden", so Schlehr. Zudem seien die Kirchschönbacher noch nicht über das Vorhaben informiert worden, was Hilzinger und Eger wie berichtet in einer eigenen Veranstaltung machen wollen.
Schlehr sah diesen Bauantrag als einen "separaten Bauantrag" an, der somit vom Stadtrat wie jeder andere auch behandelt werden muss. Er könne nicht bei jedem Bauantrag eine Bürgerversammlung einberufen oder zu einer Informationsveranstaltung einladen, sagte Schlehr. Und: Die Genehmigung zum Bauantrag erteilt nicht der Stadtrat, sondern das Landratsamt, der Stadtrat wird vorab befragt und erklärt oder verweigert sein Einvernehmen. "Wenn wir diesem Bauantrag mit Wohnungen und dem Offenstall unser Einvernehmen verweigern, müssen wir das gut begründen", so Schlehr.
Baurechtlich betrachtet liegen die geplanten Wohnungen zum Teil zwar außerhalb der Ortsrandbebauung, aber noch innerhalb des Dorfgebietes. Die geplante Reithalle ist baurechtlich privilegiert und zulässig, wenn öffentliche Belange nicht entgegenstehen und die Halle erschlossen ist. Insgesamt, so Schlehr, sei die Erschließung auch gesichert. Auch könne der Antragsteller eine landwirtschaftliche Betriebsnummer vorweisen. Ob es sich tatsächlich um eine Privilegierung handelt, "stellt das Landratsamt Kitzingen fest". Der Stadtrat zumindest erklärte mehrheitlich sein Einvernehmen.