Hunde zu halten, wird in der Stadt Kitzingen teurer. Allerdings steigen die Steuersätze überwiegend nur mäßig, zumal es auch schon seit längerer Zeit keine Erhöhung gegeben hat. Eine Ausnahme betrifft die Besitzer von sogenannten Kampfhunden: Sie zahlen statt bisher 307 Euro nun 400 Euro. Und auch Besitzer von mehr als zwei Hunden müssen tiefer in die Tasche greifen.

Die Stadtverwaltung hatte für Kampfhunde einen Betrag von 310 Euro vorgeschlagen, was aber auf Anregung von Manfred Paul (SPD) auf 400 Euro erhöht wurde. Außerdem stellt die Stadt künftig alle Kampfhunde gleich, auch solche mit positivem Wesenstest. Diese Tiere wurden bisher wie normale Hunden besteuert und waren viel günstiger. Auf Vorschlag des bayerischen Innenministeriums entfällt diese Möglichkeit künftig. Timo Markert (CSU) hatte beantragt, Kampfhunde mit positivem Wesenstest weiter steuerlich günstig zu halten. Der Antrag war mit 20:8 abgelehnt worden.

Die Steuersätze im Überblick (in Klammern die bisherigen Werte) und im Vergleich:

Stadt Kitzingen: 1. Hund: 40 Euro (bisher 35 Euro), 2. Hund: 80 Euro (72 Euro), jeder weitere Hund: 140 Euro (133 Euro), Kampfhund: 400 Euro (307 Euro).

Landkreis Kitzingen (Durchschnitt): 1. Hund: 35 Euro, 2. Hund: 65 Euro, jeder weitere Hund: 81 Euro, Kampfhund: 315 Euro.

Große Kreisstädte in Bayern (Durchschnitt): 1. Hund: 50 Euro, 2. Hund: 70 Euro, jeder weitere Hund: 80 Euro, Kampfhund: 530 Euro.