Herzlichen Glückwunsch zur "Goldenen" nach Nordheim

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Glückwunsch!
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Glückwunsch!

Christe und Julius Weickert aus Nordheim feiern am Montag, 18. Januar, Goldene Hochzeit. Sie war einst die erste Gemeinderätin im Ort; er in seiner Jugendzeit ein talentierter Fußballspieler. Noch heute sind die Eheleute recht aktiv.

Christel und Julius Weickert aus Nordheim feiern an diesem Montag, 18. Januar, Goldene Hochzeit. Die Jubilare sind Nordheimer Urgewächse und haben sich in der Gemeinde Verdienste erworben.

Noch bestens in Erinnerung ist ihnen der Tag, als sie sich kennenlernten – und insbesondere ihr Hochzeitstag. „Da hatten wir 18 Grad Minus“, berichtet Christel Weickert, die ihren Ehemann Julius auf dem Sportplatz begegnete. Was nicht wundert, spielte das Nordheimer Fußball-Idol doch mit 17 Jahren in der ersten Fußballmannschaft. 27 Jahre lang kickte der „Beckenbauer Nordheims“, wie er von seinen Kameraden bezeichnet wurde, für den TSV. Da blieben Anfragen höherklassiger Vereine nicht aus. Doch Weickert blieb seinem Heimatverein treu. In Nordheim stärkt der Winzer seit Jahren auch den Männergesangverein und war außerdem als Fahnenträger beim Cäcilienverein im Einsatz. Über 30 Mal gehörte Julius Weickert zu den Vierzehnheiligen-Pilgern und seit über 20 Jahren ist er für das Öffnen und Schließen des Gotteshauses zuständig. Beisitzer ist er im Vorstand des Verbands Fränkischer Rebveredler.

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Urlaub ist für die Eheleute ein Fremdwort. „Den machen wir zu Hause“, betont Christel Weickert, die den Dienst an den Nächsten als eine „große Lebensaufgabe“ sieht. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten für die Anliegen ihrer Mitbürger. Unter anderem in der Pfarrei, wo sie neben zahlreichen Tätigkeiten seit über 20 Jahren auch das Amt der Küsterin ausübt. Unvergessen bleibt ihr Einsatz bei der Neuanlage des Friedhofs und bei zahlreichen Kirchenrenovierungen. „Der Nordheimer Kummerkasten“, wie die Jubilarin von Bürgermeister Guido Braun einst humorvoll bezeichnet wurde, schaffte 1990 als erste Frau den Sprung in den Nordheimer Gemeinderat. 18 Jahre lang war sie als Ratsmitglied wichtiger Ansprechpartner. Auch die Seniorenarbeit lag ihr am Herzen. Längst wurden ihre Verdienste mit Auszeichnungen und Ehrennadeln gewürdigt. Doch darauf legt Christel Weickert keinen großen Wert. „Ich habe mich gerne in die Gemeindearbeit eingebracht“, berichtet die Jubilarin. Mit Begeisterung übte sie nicht nur die Ehrenämter, sondern auch die Arbeit im Weinberg aus. So wurde der Weinbaubetrieb, den die Eheleute 1966 übernahmen, ausgebaut und mit dem Bau eines Eigenheimes 1979 die Weichen für die Zukunft gestellt. TEXT/Foto: WALTER BRAUN