Natürlich waren es die Kinder, die am Sonntagvormittag als erstes das neue Kneipp-Becken und den Wasserspielbereich am Dettelbacher Mainufer eroberten.
Natürlich waren es die Kinder, die am Sonntagvormittag als erstes das neue Kneipp-Becken und den Wasserspielbereich am Dettelbacher Mainufer eroberten.
Hosenbeine hochgekrempelt, Röckchen übers Knie geschoben und schon ging's mit den Füßen ins Wasser. Auch wenn's am Anfang, hui, ganz schön kühl war: viel Spaß hat's trotzdem gemacht.
Für den Kulturhistorischen Kreis (KHK) war der Sonntag eine Bestätigung seiner Arbeit. Schnell füllten sich noch vor dem offiziellen Beginn um 11 Uhr am Sonntag die aufgestellten Bänke, warteten die Besucher auf den Startschuss, gingen erste Getränke über den Tresen.
Und natürlich flanierten die ersten Neugierigen rund ums Kneipp-Becken und entlang des unterschiedlich tiefen künstlichen Bächleins, das mit einfach zu bedienenden Schiebern das Wasser regulierbar macht. Immer wieder hielten auch Radler auf dem angrenzenden Mainradweg neugierig an, nutzten die Chance zur Pause und zur Stärkung.
Jazzklänge der Swinging Five und später der Band der Musikschule Dettelbach/Schwarzach sorgten ebenso für Stimmung, wie das Kinderprogramm des Kindergartens St. Sebastian.
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Erfreulich kurz und frisch die Eröffnung durch den Vorsitzenden des Kulturhistorischen Kreises, Eckhard Wienhold, der nur einen kurzen Abriß der Geschichte des Skulpturen und Freizeitparks an der Mainlände gab und sich vor allem bei den ehrenamtlichen Helfern bedankte, die diese Erweiterung möglich machten.
2009 wurde das Projekt Dettelbacher Freizeit- und Skulpturenpark erstmals im Stadtrat vorgestellt, seit 2012 bilden verschiedene Skulpturen und der Pavillon den Mittelpunkt des Parks. Seit dieser Zeit können Veranstaltungspavillon, Boccia-Bahn und Großschachfeld genutzt werden. Skulpturen, größtenteils vom ortsansässigen Künstler Roger Bischoff geschaffen, Sitzgelegenheiten, Spazierwege, Bäume und Grünflächen laden zum Verweilen ein.
Im Mai 2015 wurde der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen: Die Erweiterung um einen Mehrgenerationen-Wasserspielbereich und einen Kneipp-Bereich mit Tretbecken, was bereits bei der Projektplanung im Jahr 2011 ins Auge gefasst war. Rund ein Jahr wurde daran gebaut und das im Ehrenamt mit insgesamt rund 1500 Stunden.