Zwei langjährige Lehrerinnen des Egbert-Gymnasiums verabschieden sich zum Schuljahresende in den Ruhestand: Annemarie Mallad und Barbara Gramlich nach 36 und 24 Dienstjahren. Beide hätten die Schule geprägt und sich in ihrer pädagogischen Arbeit bleibende Verdienste erworben, so die Mitteilung. Zum Abschied gab es von den Kollegen zwei Liegestühle und zur Erfrischung einen Cocktail.

Nach dem Studium der Biologie und Chemie kam Annemarie Mallad 1981 an das Egbert-Gymnasium, wo sie auch ihren Ehemann Edgar kennenlernte. So ist es auch zu verstehen, wenn sie selbst beim Abschied sagt: „Dieser Schule verdanke ich mein ganzes Glück.“ Mit der Initiative „anschub.de“ setzte sie sich lange Zeit für Schulinovation und die Gesundheit ein. 25 Jahre lang betreute sie beim Schulfest die Tombola, aus deren Erlös viele Schulprojekte finanziert wurden. Im achtjährigen Gymnasium unterrichtete sie Natur und Technik und wurde 2015 Fachbetreuerin für Biologie und Chemie. Seit 2011 trägt sie den Titel Studiendirektorin. Neben ihrer fachlichen Kompetenz sei sie über Schülergenerationen hinweg aufgrund ihrer fürsorglichen Art äußerst beliebt gewesen, wovon die Anrede „Mama Mallad“ zeuge.

Barbara Gramlich aus Albertshofen gestaltete über all die Jahre das Schulkonzept des EGM verantwortlich mit und setzte sich sehr für das Profil einer benediktinischen Schule ein, indem sie Schullandheimaufenthalte, Küstenfahrten und Exkursionen mit den Geographieklassen organisierte. Sie war auch im Erste-Hilfe-Kurs der 9. Jahrgangsstufe Ausbilderin sowie Sprecherin der Mitarbeitervertretung. Schließlich gehe auch die Einrichtung der Streitschlichter auf ihre Initiative zurück.

Auch Pfarrer Ulrich Vogel verlässt zum Schuljahresende das EGM. Er unterrichtete seit dem Schuljahr 2012/13 evangelische Religionslehre. Abschied nehmen hieß es außerdem für die Referendarin Mona Schwanfelder, auf deren Rückkehr die Schule nach dem Examen hofft, wird abschließend gemeldet. Fotos: REIHARD KLOS