Die Woche: 20 Liter Bier in fünf Minuten

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Die Woche: Notfalls Eimer unter den Tisch
Die Woche:     Notfalls Eimer unter den Tisch

Das Rätsel, warum der Winter diesmal ein Totalausfall war, ist gelöst, der Verantwortliche gefunden. Schuld ist die neue Streusalzhalle des Landkreises in Hoheim. Zwölf mal 20 Meter groß. Im Oktober 2011 ist sie in Betrieb gegangen. Fassungsvermögen: 1000 Tonnen Salz. Seit es die Halle gibt, hat es sich jedes Jahr ein bisschen mehr ausgewintert. Auf nunmehr Null.

Das Rätsel, warum der Winter diesmal ein Totalausfall war, ist gelöst, der Verantwortliche gefunden. Schuld ist die neue Streusalzhalle des Landkreises in Hoheim. Zwölf mal 20 Meter groß. Im Oktober 2011 ist sie in Betrieb gegangen. Fassungsvermögen: 1000 Tonnen Salz. Seit es die Halle gibt, hat es sich jedes Jahr ein bisschen mehr ausgewintert. Auf nunmehr Null.

Diese Woche erklärte der Deutsche Wetterdienst den Winter nun offiziell für beendet. Wobei man auch sagen könnte: Da ist eine ganze Jahreszeit schlichtweg ausgefallen. Warum das so ist – Sie und ich wissen es jetzt.

Kalt war einmal, heutzutage ist alles cool. Selbst ganze Städte. Volkach zum Beispiel holte sich aktuell den Titel „Coolste Gemeinde in Mainfranken 2014“, den Radio Gong bei dem Wettbewerb „Bürgermeisterschaften“ vergab. Um den Sieg zu erringen, galt es diverse Spielchen auszutragen, die es in sich hatten.

Für den ersten Punkt mussten sich die Bürgermeister der um den Sieg ringenden Gemeinden früh am Morgen telefonisch im Würzburger Funkhaus melden. Dabei hieß es fix sein. Und so sah's dann aus: 7.15 Uhr Peter Kornell (Volkach). 7.20 Uhr Wolfgang Küber (Rieneck). 7.32 Uhr Siegfried Müller (Kitzingen).

In einem weiteren Spiel ging es darum, laut zu schreien. Weil bei einem Rockkonzert immer herumgeschrienen wird. Hier holte sich Volkach einen weiteren Punkt für die lautesten Groupies.

Die nächste Aufgabe: Wer hängt auf 100 Metern innerhalb der Gemeinde möglichst viele Plakate auf? Volkach schwächelte hier etwas mit 2583 Plakaten, es siegte Randersacker mit 3471 Plakaten. Kitzingen übrigens landete bei einer glatten 0 – für die Kreisstadt sollte es aber noch dicker kommen.

Zum Finale gab es Freibier und die Frage: Wer zapft ein 20-Liter-Fass am schnellsten leer? Für Volkach ein Klacks, nach vier Minuten und 51 Sekunden war das Fass leer gezapft. Sieg! Die Konkurrenten brauchte weit über fünf Minuten. Hinter Kitzingen stand in der Pressemeldung als Zeitangabe übrigens „ -:-- -“.

Kommen wir noch schnell zum Spruch der Woche. Wobei es im Gegensatz zum Volkacher Durchmarsch zwei Sieger gab. Wir konnten uns nicht entscheiden zwischen „So, Kaffee getrunken und geraucht. Ist da noch was, das auf Arbeit zu tun wäre?“ und „Für Kannibalen ist ein Skateboardfahrer auch nur ein Rollbraten.“

Zum Schluss noch eine dringende Bitte: Wenn Sie am Wochenende in Kitzingen jemanden an einem 20-Liter-Fass Bier zapfen sehen – sagen sie Bescheid, dass die Aktion inzwischen beendet ist.

Die Woche blickt immer samstags zurück, was unseren Autoren in den vergangenen sieben Tagen aufgefallen ist.