Zu einem besonderen kulturellen Ereignis lud Geigenpädagogin Elisabeth Marzahn die Eltern ihrer SchülerInnen in die evangelische Dreieinigkeitskirche in Dettelbach ein: Mozarts Zauberflöte wurde vom jungen Ensemble „fantastic forte“ zu Gehör gebracht.

Nach langer coronabedingter Zwangspause für das kleine Orchester und den ersatzweisen Online-Konzerten der vergangenen Monate freuten sich alle endlich wieder live und vor echtem Publikum zu spielen.

Elisabeth Marzahn ist es gelungen, innerhalb kürzester Zeit ein musikalisches Projekt mit den 14 Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren zum Abschluss zu bringen, welches von allen Beteiligten einiges abverlangte und viel ihrer Freizeit beanspruchte. Am Ende war all die Anstrengung der Mühe wert und die beeindruckten Zuhörer entschädigten mit langem, begeisterten Applaus.

Die Geschichte um die Königin der Nacht, die Prinz Tamino in Begleitung des Vogelfängers Papageno ausschickt, um ihre Tochter aus den Fängen des ägyptischen Oberpriesters Sarasto zu befreien, wurde zwischen den einzelnen Musikstücken von Frau Marzahn vorgetragen.

Das Orchester lief dabei zu Hochform auf und spielte mit Frische und Tempo auch die Stimmen des Chors und der Gesangssolisten. Die hohen, akrobatischen Töne der Königin der Nacht wurden von den ersten Geigen übernommen und das Cello verkörperte mit Eleganz und feinem Schmelz den von Liebe getriebenen Tamino.

Alle MusikerInnen zeigten die große Bandbreite ihres Könnens: fröhlich klang der „Vogelfänger“, schwelgend „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“, leicht die „Silberglöckchen“ und bei „Der Hölle Rache“ wurde das Ensemble „fantastic forte“ seinem Namen gerecht. Es spielte diesen Part kräftig und schwer.

Ein wahrlich zauberhaftes Konzert, das zum Schluss mit einem Eis für jeden belohnt wurde.

Von: Elisabeth Marzahn (Geigenpädagogin, Dettelbach)