Groß ist die Freude bei der Feuerwehr im Volkacher Stadtteil Dimbach: Nach Jahren der Vorbereitung bekommt Dimbach endlich ein eigenes Feuerwehrhaus. Bis dato gab es dort keines, das Einsatzfahrzeug stand in einer kleinen, baufälligen Scheune, schreibt die Verwaltungsgemeinschaft Volkach in einer Pressemitteilung.

„Ich freue mich sehr, dass es nun losgeht und wir unserer Aufgabe nachkommen können, der Feuerwehr Dimbach einen zeitgemäßen Stellplatz mit Funktionsräumen zu bauen“, betonte Volkachs Bürgermeister Heiko Bäuerlein beim symbolischen Spatenstich. Die örtlichen Feuerwehren erfüllten eine wichtige Funktion und bündelten Detailwissen vor Ort, welches im Notfall mit kurzen Wegen den Bürgern zugutekomme. Wie wichtig die örtlichen Wehren seien, sei bei den aktuellen Starkregen-Ereignissen wieder deutlich erkennbar geworden, so Bäuerlein.

Die Fertigstellung des Bauprojekts, das mit einer Gesamtinvestitionssumme (Grundstück, Planung, Bau, Ausrüstung etc.) von etwa 600 000 Euro zu Buche schlägt, ist für das Frühjahr 2022 geplant. Das Gebäude mit einem Normstellplatz verfügt über dazugehörige Nebenräume wie Umkleiden, Nassräume (getrennt nach Geschlechtern), Werkstatt, Schulungsraum und Lagerräumen. Die Außenfläche wird entsprechend gestaltet. Die Kosten für das Gebäude belaufen sich auf etwa 385 000 Euro. Es ist seit vielen Jahrzehnten der erste Neubau eines Feuerwehrhauses im Volkacher Stadtgebiet.

Für Dimbachs Feuerwehrkommandant Christian Sauer fördert der Neubau auch die Motivation und den Einsatzwillen seiner Wehr. "Natürlich hoffen wir alle, dass die Baustelle unfallfrei und zügig fortschreitet", sagte er. In der Dimbacher Feuerwehr sind derzeit 16 Feuerwehrleute (15 Männer, eine Frau) aktiv, zu deren Aufgaben Löscharbeiten, Verkehrsabsicherung oder technische Hilfeleistungen zählen.