Ein Familienstützpunkt für den Landkreis Kitzingen

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Im Landkreis Kitzingen wird es bald einen fünften Familienstützpunkt geben. Der Iphöfer Stadtrat stimmte der Einrichtung dieses Angebots für Familien unter dem Dach der interkommunalen Allianz 7/22 Südost zu. Dazu wird eine Sozialpädagogin mit einer Arbeitszeit von zwölf Stunden pro Woche angestellt und inklusiv der Sachkosten kommt ein Jahresbetrag von 24 000 Euro zusammen. Abzüglich der 8400 Euro Förderung durch den Landkreis verbleibt eine Summe von 15 600 Euro, die sich nach einem festgelegten Mischsatz auf die sieben Mitgliedskommunen verteilen.

Im Landkreis Kitzingen wird es bald einen fünften Familienstützpunkt geben. Der Iphöfer Stadtrat stimmte der Einrichtung dieses Angebots für Familien unter dem Dach der interkommunalen Allianz 7/22 Südost zu. Dazu wird eine Sozialpädagogin mit einer Arbeitszeit von zwölf Stunden pro Woche angestellt und inklusiv der Sachkosten kommt ein Jahresbetrag von 24 000 Euro zusammen. Abzüglich der 8400 Euro Förderung durch den Landkreis verbleibt eine Summe von 15 600 Euro, die sich nach einem festgelegten Mischsatz auf die sieben Mitgliedskommunen verteilen.

Der Stützpunkt wird seinen Hauptsitz in Iphofen haben, Veranstaltungen wie Kurse und Vorträge werden in allen Kommunen stattfinden. Die Familienbildung ist Bildungs- und Beziehungsarbeit und hilft Familien in familienrelevanten Themen mit vielfältigen Formen. Das Angebot baut auf niedrigschwellige und wohnortnahe Kontakt- und Anlaufstellen. Die Begegnung, Unterstützung und das Vermitteln von Informationen durch eine pädagogische Fachkraft prägt die Arbeit für Familien.

Hallenbad seit 27. Juli geöffnet

Die Corona-Pandemie traf neben den Menschen und der Wirtschaft und gesellschaftlichen Leben auch die Freizeitgestaltung der Bürger hart. Auf Grund der vom Freistaat und der Bundesregierung erlassenen Beschränkungen und rigiden Vorschriften, stand auch das Iphöfer Hallenbad davor, diesen Sommer komplett dicht gemacht zu werden. Doch die Verwaltung mit Bürgermeister Dieter Lenzer an der Spitze und Hallenbad-Betriebsleiter Andreas Maurer fand einen – recht aufwändigen – Weg, um die Einrichtung vom 27. Juli an öffnen zu können. Das Konzept sah vor, dass nicht mehr als 84 Badegäste pro Tag zugelassen waren. "Wir hatten durchschnittlich 57 Badegäste pro Tag und damit eine Auslastung von 68 Prozent", bilanzierte Andreas Maurer, was in der absoluten Zahl 1827 Badegäste für die 31 Öffnungstage bis zum 2. September bedeutete. Das System basierte auf drei begrenzten Zeitfenstern von jeweils zwei Stunden, die versetzt praktiziert wurden, damit die menschlichen Kontakte weitgehend reduziert wurden. "Die Leute waren sehr verständnisvoll und wenn jemand mal keinen Wunschtermin bekam, konnten wir jederzeit Alternativen anbieten", erklärte Andreas Mauer im Stadtrat

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"Jetzt wird es langsam kälter, deswegen drängen jetzt mehr Schwimmer in unser Hallenbad", schilderte Maurer die Rahmenbedingungen für die kommenden Wochen. Jetzt werden die Badbesuche für Bürger auf jeden Fall vor allem vormittags nur noch bedingt möglich sein, da mit dem neuen Schuljahr wieder das Schulschwimmen auf der Agenda steht. Deswegen rät Andreas Maurer allen, die einen Badbesuch vorhaben, sich immer vorher (unter Tel.: (09323) 870587) zu informieren, um zu wissen, ob sie tatsächlich zur gewünschten Zeit schwimmen können.