Ein griffiger Name ist oftmals das beste Marketing. Das gilt nicht nur für Betriebe, sondern auch für Einrichtungen wie die neue Stelle "Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement" - die übrigens nun nicht mehr so heißt.
Die Astheimerin Gabi Berg auer hat an dem Namensfindungswettbewerb teilgenommen, der seit dem Frühjahr ausgeschrieben war, und gewonnen. Seit April dieses Jahres gibt es für den Landkreis Kitzingen das Koordinierungszentrum für alle, die sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit interessieren und sich zuvor beraten lassen wollen.
Aber wer sagt schon "Ich gehe mal ins Koordinierungszentrum"? Bergauer, die selbst ehrenamtlich tätig ist, zum Beispiel als Lese- und Lernpatin in der Schule, kamen bei einem Spaziergang plötzlich die drei Worte "Wir für Kitzingen" in den Sinn. "Die Formulierung blieb in meinem Kopf, denn ich habe mich darin wiedergefunden", sagte die Ast heimerin bei der Preisübergabe in den neuen Räumlichkeiten der Ehrenamtsstelle in der Würzburger Straße 5. "Wir für Kitzingen" zog sie zu einem Wort "Wir" und "KT" zusammen. Ehrenamt "wirkt" - das passt, dachte die Jury aus Vertretern des Landratsamtes und der Wohlfahrtsverbände.

Jury wählte aus 20 Ideen aus

Aus 20 Vorschlägen, von 15 Personen eingereicht, wurde Gabi Bergauers Idee ausgewählt. Als Preis bekam sie ein besonderes Exemplar von Pflanze der AWO-Gärtnerei und einen Gutschein des Stadtmarketingvereins.
Zusätzlich prägt sich die Koordinierungsstelle "WirKT..." mit einem Logo ein, das mit der Namensfindung einhergeht. Nach dem Schriftzug folgen die drei Punkte in hellgelb, orange und rot.
Sandra Thren, die Ansprechpartnerin von "WirKT", ist nun sehr zufrieden, zumal sie den Umzug von der Flugplatzstraße in die Würzburger Straße in die Innenstadt von Kitzingen hinter sich hat und in einem neu eingerichteten Büro arbeiten kann.
Vor allem freut sie sich, dass sie in den vergangenen drei Monaten schon 25 Anfragen von Bürgern bekam. Danach hat WirKT bereits zehn Freiwillige an ihre Einsatzorte vermitteln können.