E-Autos: 20 Minuten für 200 Kilometer

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Am Autohof Strohofer in Geiselwind erfolgte der Spatenstich für den Bau einer ultraschnellen Ladestation für E-Autos ...

Der Autohof Strohofer macht den nächsten Schritt in das Zeitalter der Elektro-Mobilität. Auf der Raststätte wird eine Ultra-Schnell-Ladestation für E-Autos gebaut.

Der Autohof Strohofer in Geiselwind macht den nächsten Schritt in das Zeitalter der Elektro-Mobilität. Auf dem Gelände der Raststätte erfolgte am Donnerstag der Start zum Bau einer Ultra-Schnell-Ladestation für E-Autos – gemeinsam mit dem Energiekonzern Eon.

Ab November in Betrieb

Voraussichtlich ab November wird die E-Tankstelle fertig sein. Dann können dort gleichzeitig vier Autos die Ladestationen nutzen. Diese sind so ausgelegt, dass ein E-Auto seine Kapazität in 20 Minuten soweit aufladen kann, um in der Folge 200 Kilometer zu fahren. Auch das volle Aufladen des Fahrzeuges dauert dann nicht allzu viel länger.

Eine der ersten

Der Autohof in Geiselwind hat dann eine der ersten Schnelllade-Stationen in ganz Deutschland. Wie Andreas Pfeiffer und Nico Friedmann vom Energiekonzern ausführten, will Eon bis Jahresende in ganz Deutschland 80 solcher Stationen in Betrieb nehmen.

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7000 Stationen in Bayern

Wie es die Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber sagte, sollen bis zum Jahr 2020 allein in Bayern rund 7000 Ladestationen fertig sein. Bundesweit sollen in den nächsten drei Jahren 15 000 neue Ladesäulen gebaut werden, wofür eine Förderung von 300 Millionen Euro zur Verfügung steht. Allein das Projekt in Geiselwind wird mit 170 000 Euro bezuschusst.

Am Puls der Zeit

Anton Strohofer, Seniorchef und und Gründer des Autohofes, dankte in seiner Ansprache zum offiziellen Baustart mit Spatenstich dem Energiekonzern, wie auch der Bundesregierung, als deren Vertreterin Anja Weisgerber gekommen war. Es gelte, die aktuellen Herausforderungen der E-Mobilität zu meistern. Der Autohof handle schon immer am Puls der Zeit, so Strohofer. Von je her stehe man neuen Kraftstoffen aufgeschlossen gegenüber.

Weg zur Normalität

Die Abgeordnete nannte die Schnell-Ladestationen, wie in Geiselwind, als Voraussetzung, dass die E-Mobilität weiter verbreitet wird. Es solle künftig normal sein, dass man quer durch Deutschland problemlos mit Elektroautos fahren kann, wünschte sie.

Gemeinde mit dabei

Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel wies darauf hin, dass seine Gemeinde die Pläne für das Projekt von Anfang an unterstützt und mit voran getrieben habe.