Drei-Franken-Eck an der Autobahn

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Stolz auf das neue gemeinsames Schild: Die Kommunale Allianz Drei-Franken-Eck wirbt künftig an der Autobahn für die Region ...
Foto: Andreas Stöckinger

Lange hat es gedauert, bis der Antrag der drei Gemeinden Geiselwind, Burghaslach und Schlüsselfeld bei den zuständigen Behörden durchging. Die drei Orte aus Unter-, Mittel- und Oberfranken machen ab sofort an der Autobahn auf sich aufmerksam. Zwei Schilder mit einer Höhe von je 2,40 Metern und einer Breite von 3,60 Metern stehen direkt neben der Autobahn.

Lange hat es gedauert, bis der Antrag der drei Gemeinden Geiselwind, Burghaslach und Schlüsselfeld bei den zuständigen Behörden durchging. Die drei Orte aus Unter-, Mittel- und Oberfranken machen ab sofort an der Autobahn auf sich aufmerksam. Zwei Schilder mit einer Höhe von je 2,40 Metern und einer Breite von 3,60 Metern stehen direkt neben der Autobahn.

In voller Größe standen die Schilder im Hof der Autobahnmeisterei in Geiselwind, wo die zweite Bürgermeisterin Annemarie Mauer auf die Hintergründe einging. „Was lange währt, wird endlich gut“, meinte sie. Schließlich sei bei dem seit 2001 existierenden Zusammenschluss der drei Gemeinden bereits 2003 die Idee entstanden, einen derartigen Hinweis zu beantragen. Erst Juli 2012 wurde offiziell ein Antrag gestellt, dem ein umfangreiches Verfahren bis zur Genehmigung folgte.

Nahezu drei Jahre später ist es nun so weit. Die beiden Bürgermeister Armin Luther (Burghaslach) und Johannes Krapp (Schlüsselfeld) freuten sich ebenso über das sichtbare gemeinsame Werk. Gerade für den Bereich Tourismus erhoffe man sich damit, so Mauer, mehr Aufmerksamkeit. „Wir möchten die Reisenden einladen, einen Halt im schönen Drei-Franken-Eck zu machen.“

Als Motive gruppieren sich um den Drei-Franken-Stein im Vordergrund je ein charakteristisches Baudenkmal aus den jeweiligen Gemeinden. Darunter ist das Rathaus in Geiselwind, das Schloss in Breitenlohe, sowie der Stadtturm von Schlüsselfeld. Designer Oliver Hug aus Scheinfeld setzte das Vorhaben um.

Die Kosten für die beiden Schilder betrugen 12 610 Euro, wobei eine Förderung von 5 490 Euro gemeinsam vom bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forst sowie sowie dem Europäischen Landwirtschaftsfonds gewährt wurde.

Nun wird eines der braunen Hinweisschilder in Fahrtrichtung Nürnberg künftig kurz nach dem Parkplatz etwa auf Höhe von Abtswind aufgestellt.

Das zweite soll auf der entgegengesetzten Seite nach Würzburg hin etwa auf Höhe von Elsendorf seinen Platz bekommen.