DGB setzt Landtagskandidaten auf den "heißen Stuhl"

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Der DGB lädt am Mittwoch, 26. September, ab 18 Uhr im Fastnacht-Museum Kitzingen die Vertreter der Landtagsparteien zum „heißen Stuhl“.
Foto: Roger Martin

Der Gewerkschaftsbund will den Vertretern von CSU, SPD, Grünen und Freien Wählern heute im Fastnacht-Museum auf den Zahn fühlen.

Der DGB Unterfranken lädt ein zum „Heißen Stuhl zur Landtagswahl“ nach Kitzingen. Am Mittwoch, 26. September, um 18 Uhr beginnt die Veranstaltung im Fastnacht-Museum in der Luitpoldstraße 4, Kitzingen. Nach der Begrüßung durch den DGB-Kreisvorsitzenden Kitzingens, Sebastian Braun, stellen sich Kandidaten der im Bayerischen Landtag vertretenen Parteien je 30 Minuten den Fragen der Moderatoren und des Publikums. Die CSU-Kandidatin Barbara Becker hat für die Veranstaltung leider kurzfristig abgesagt, als Ersatz stellt sich Listenkandidat Tibor Brumme dem DGB und den Bürgern. Die Grünen lassen ihren Kandidaten Hans Plate ebenfalls entschuldigen, wollen aber einen Ersatzmann schicken, teilt der DGB mit.

Kandidaten auf den Zahn fühlen

Im ersten Block stellen sich Tibor Brumme (CSU), Jürgen Kößler (SPD) und Frank Stierhof (FW) und der Vertreter der Grünen nacheinander den Fragen der Moderatoren, die den DGB-Themen „Gute Arbeit“, „Fachkräftesicherung“ und „Gleiche Lebensverhältnisse in Bayern“ auf den Grund gehen. Anschließend hat das Publikum die Möglichkeit, eigene Fragen an die Kandidaten zu formulieren. Beide Blöcke haben ein Zeitbudget von 15 Minuten. Die Reihenfolge der Befragung wird vor Ort ausgelost. Die Moderation übernehmen die freie Journalistin Pat Christ und Regionssekretär Viktor Grauberger für den DGB.

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Grauberger: „Wir sind sehr gespannt auf diesen Abend und freuen uns den Bürgern ein Format bieten zu können, in welchem die Kandidaten wirklich geprüft werden, ohne die Möglichkeit sich wie bei einer Podiumsdiskussion um Beiträge zu drücken. Dabei wollen wir insbesondere auch die persönlichen Positionen der Kandidaten herausarbeiten, die sich zum Teil ja vom Parteiprogramm unterscheiden.“

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Rechtsradikalen und Rassisten wird der Zutritt verwehrt, schreibt der DGB in seiner Ankündigung.