Ab sofort rollt der Verkehr wieder in der Josef-Wächter-Straße, heißt es in einer Pressemitteilung der Verwaltungsgemeinschaft Volkach. Im Februar startete das Bauprojekt mit den Tiefbauarbeiten, seit Mai wurde die Brücke saniert. Früher als geplant konnten die Arbeiten nun abgeschlossen und die Straße wieder freigegeben werden. Durch die Unterstützung mit Städtebauförderungsmitteln wurde die Josef-Wächter-Straße zum verkehrsberuhigten Bereich umgebaut und die Attraktivität der Innenstadt von Volkach damit weiter erhöht.

Mit dieser mehrmonatigen Baumaßnahme wurde die Verkehrsraumgestaltung der Hauptstraße in der Josef-Wächter-Straße weitergeführt. Dabei wurden die Gehwegbereiche verbreitert und die Verkehrsströme, die nicht in die Altstadt müssen, werden visuell über die Alte Obervolkacher Straße gelenkt. Denn mit der Fahrbahnpflasterung an der Volkach-Brücke werden die geänderte Verkehrssituation signalisiert und der Beginn der Innenstadt verdeutlicht.

Ab hier beginnt auch der verkehrsberuhigte Bereich. Das heißt „runter vom Gas“, denn hier ist nur Schritttempo (Sieben Stundenkilometer (km/h) erlaubt. Die lange Bauzeit war auch der umfangreichen Sanierung des Brückenbauwerks über die Volkach geschuldet. An dieser Baumaßnahme beteiligt war die Firma Hoch- und Tiefbau Müller aus Gerolzhofen, und für die Brückensanierung nach dem technisch aktuellsten Standard zeichnete die Firma Stolz aus Hammelburg verantwortlich. Ziel der Sanierung war es auch, das Gefälle auf der Brücke den Straßenerhöhungen anzupassen.

Volkachs Bürgermeister Heiko Bäuerlein dankte bei der offiziellen Beendigung der Baumaßnahme den Anwohnern und Gewerbetreibenden für ihre Geduld und Verständnis während der monatelangen Arbeiten: „Mit der Umsetzung dieser Maßnahme schreitet die Altstadtsanierung weiter voran. Wir wollen einerseits den Verkehr in Volkachs Altstadt weiter beruhigen und dabei gleichzeitig ihre Attraktivität steigern. Uns freut sehr, dass die Arbeiten zum einen schneller als geplant abgeschlossen werden konnten und zum anderen der Kostenrahmen von 800 000 Euro eingehalten wurde.“