13 Kinder und vier Betreuer wagten vier Tage lang eine Expedition weit weg von vollen Kühlschränken, Fernsehern und dem heimischen Bett. Ein spannender Ausflug.
13 Kinder und vier KJR-Betreuer wagten vier Tage lang eine Expedition weit weg von vollen Kühlschränken, Fernsehern und dem heimischen Bett. Der spannende Ausflug begann mit der „Entführung“ vom Bleichwasen mit verbundenen Augen, berichtet der Kreisjugendring (KJR) in einer Pressemitteilung. Es sollte schließlich niemand wissen, wo es hinging.
Die Kinder hatten zu Beginn die Möglichkeit, acht überlebenswichtige Dinge, wie Schnur oder Klebeband vom „Gabentisch“ auszusuchen. Dabei sollten sie gut überlegen, was im Wald für sie nützlich sein könnte. Mit Karte und Kompass in der Hand und Rucksack, Isomatte und Schlafsack auf dem Rücken, wurde der Weg durch den Wald gebahnt, bis ein passender Platz gefunden wurde, um das Lager aufzuschlagen.
Einen Schlafplatz gebaut
Aber bei Regen unter freiem Himmel zu schlafen – das wollte keiner. Um trocken und geschützt schlafen zu können, mussten Behausungen gebaut werden. Die Kinder machten sich im Team an die Arbeit und bauten einen vorzeigbaren Schlafplatz. Die Nacht war gesichert. Wasser aus dem Hahn? – Fehlanzeige. Wo bekommt man Wasser her und wie bereite ich es auf, damit ich es unbesorgt trinken kann? Außerdem lernten die Kinder, wie man ein Feuer ohne Feuerzeug oder Streichhölzer entfachen kann.
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Dafür musste allerdings zuvor das Holz gesammelt werden.
Auch der Luxus, an den Kühlschrank gehen zu können und sich nach „Lust und Hunger“ etwas herauszunehmen, war nicht gegeben. So wurde sich täglich auf den Weg gemacht, um etwas Essbares zu finden und dies an der Feuerstelle zuzubereiten. Um nicht mit den Händen essen zu müssen, wurden Löffel und Gabeln geschnitzt sowie Schüsseln durch Glutbrennen hergestellt.
Abends am Lagerfeuer wurden spannende Spiele gespielt und Ideen gesammelt, wie man das Wetter vorhersagen, die Himmelsrichtungen bestimmen sowie die Uhrzeit anhand der Sonne erkennen kann und vieles mehr. Am dritten Tag standen zwei Herausforderungen an. Unter anderem die Kräuterchallenge. Aufgabe der Kinder war es, nützliche Heilpflanzen zu finden und deren wichtigste Merkmale und die Anwendung kennenzulernen.
Den Weg zum Brot gefunden
Um bei Verletzungen und Unfällen im Wald richtig zu reagieren, wurden Bergungs- und Transporttechniken, sowie Erste-Hilfe-Methoden geübt. Bei der zweiten Herausforderung handelte es sich um die Stockbrot-Challenge. Gemeinsam in der Gruppe mussten mehrere Rätsel an verschiedenen Stationen gelöst werden, um die am Zielpunkt deponierten Grundzutaten für Stockbrot zu finden.