Wenn ein Politiker in Bayern aktuell den Menschen ins Gewissen reden kann, dann ist es am ehesten Babara Stamm. Das bewies die Präsidentin des Bayerischen Landtags in Wiesentheid.
Wenn ein Politiker in Bayern aktuell den Menschen ins Gewissen reden kann, dann ist es am ehesten Babara Stamm. Das bewies die Präsidentin des Bayerischen Landtags beim Politischen Ascherfreitag des CSU-Kreisverbandes in der Wiesentheider Steigerwaldhalle.
Hatten die großen Parteien die Aschermittwochsveranstaltungen wegen des Zugunglücks bei Bad Aibling abgesagt, stand dies für die Landkreis-CSU nicht zur Debatte. „Man kann so etwas auch mit leiseren Tönen bestreiten und muss nicht immer auf die anders Denkenden einhauen.“ So verzichtete die 71-jährige Unterfränkin auf einen Rundumschlag in Richtung der anderen Parteien. Sie regte in ihrer Rede eher zum Nachdenken an und hielt der Gesellschaft – wie auch der Politik – den Spiegel vor. Das war es wohl auch, was viele der rund 320 Zuhörer wollten.
Nach einer Gedenkminute für die Opfer des Zugunglücks begrüßte CSU-Kreisvorsitzender und Landtagskollege von Barbara Stamm, Otto Hünnerkopf, die Gäste. Er war sich sicher, dass viele Zuhörer ausschließlich wegen Barbara Stamm gekommen waren.
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Nachdenklich machten seine Worte zum Thema Asyl: Deutschland habe einen Teil seines Wohlstands vielleicht auch den Ländern zu verdanken, aus denen aktuell die Flüchtlinge kämen. Aus diesem Grund müsse Deutschland helfen, dürfe aber seine organisatorischen wie auch finanziellen Kräfte dabei nicht überfordern.
In der Folge zog die Hauptrednerin Barbara Stamm ihre Zuhörer in den Bann. Sie beschrieb eingangs ihre politische Rolle anhand einer Frage, die ihr kürzlich ein Kind gestellt hatte. „Sind sie als Landtagspräsidentin so etwas wie ein Klassensprecher?“, wollte eine Zehnjährige wissen.
Ein anderes Kind habe sie gefragt, ob es in der Politik Freundschaft gebe. Dies habe sie zum Nachdenken angeregt. Wie erleben uns die Kinder? Welches Bild gebe man ab?
Zur Politik allgemein hob Stamm hervor, dass es neben manchen Problemen auch vieles gebe, was in der Gesellschaft gut laufe. Sie merkte an, dass es in unserer Gesellschaft nicht nur Probleme, sondern auch vieles gebe, was gut laufe. Das werde allzu häufig vergessen.
Sie ist doch selbst Politiker und müßte nur selbst einmal in den Spiegel sehen statt anderen etwas vorhalten. Denn für mich ist nicht die Frage was andere tun, sondern wenn ich selbst in einer einflußreichen Position sitze, zu fragen, was habe ich selbst getan! Womit habe ich selbst dazu beigetragen ein Problem zu lösen oder in den Griff zu bekommen. Was habe ICH getan!
Es ist für mich als Deutschen inzwischen demütigend, wie die Welt uns auslacht, wenn unsere Politik großspurig und größenwahnsinnig erklärt, das Flüchtlingsproblem ist nur mit der Welt zu lösen. Das ist die Aufgabe Deutschlands als Staat und Mitglied in einer Völkergemeinschaft, ansonsten geben wir uns selbst auf. Wie boniert muß man sein um dieses nicht zu verstehen?
Allerdings zeigt auch eine Aussage, daß Arabien, der Orient oder gar Afrika mit zu unserem wirtschaftlichen Wohlstand beigetragen habe, eine fundamentale wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Kenntnislosigkeit. Die Frau weiß wirklich nicht, wovon sie redet. Ansonsten müßte sie auch etwas über Politikerfreundschaften wissen. Heißt es doch in der Politik sehr süffisant: Feind, Todfeind, Parteifreund.
Der "vorgehaltene Spiegel" von Stamm ist wohl eher durchsichtig und ihre Aussagen sind mehr als schwammig!
<<Stamm betonte, dass man Kritik an Kanzlerin Merkel „ von mir nicht hören werden">> - ist für mich eine dermaßen armseelige und unbefriedigende Aussage, dass ich mich frage, welche Sorte Mensch eigentlich unser Land beherrscht?! - Deutschland hat sich durch Merkels Katastrophenpolitik von allen anderen europäischen Ländern entfernt und ins Abseits gestellt! - Wenn von Frau Stamm jetzt keine Kritik zu hören ist, wann dann?
Deutschland wird den Bach runter gehen und Merkel und Co. werden uns dann die Schuldigen dafür schon präsentieren - wahrscheinlich waren es dann wieder ängstliche und besorgte Bürger die die AfD gewählt haben...!
MfG