Einen Brand gab es am Karfreitag gegegn 18.55 Uhr in der Spielplatzstraße in Feuerbach: Ein 53-Jähriger hatte gegen 15 Uhr nicht genügend abgekühlte Asche in seiner Restmülltonne entsorgt. Was dann geschah, ist laut Polizeibericht ein „Klassiker“, was häusliche Brandfälle anbelangt: Die Tonne bzw. zunächst der darin befindliche Abfall entzündete sich und dies führte zum Ausbruch eines offenen Feuers. Der Brand weitete sich auf insgesamt drei Tonnen sowie Sträucher eines Nachbargrundstückes aus. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 800 Euro.

Die Polizei nimmt diesen Vorfall zum Anlass, um auf diese besondere Brandgefahr hinweisen, die immer wieder unterschätzt werde. In der Vergangenheit kam es auch schon zum Brandausbruch, als sich vermeintlich abgekühlte Asche bereits seit mehr als zwei Tagen im Abfallbehälter befand. Daher sei es empfehlenswert, die Asche zunächst in einen nicht brennbaren (Metall-)Behälter zu geben, sie dort wenn nötig mit der notwendigen Menge Wasser abzulöschen und das „Gemisch“ genau zu beobachten, ehe man es zur Entsorgung in die Tonne gibt.

Nachbar schlug Alarm

In vorliegendem Fall fiel der Brandausbruch zum Glück einem Nachbarn zeitnah auf, so dass die Feuerwehr schnell anrücken konnte. Zur Nachtzeit aber, so der Hinweis der Polizei, hätte dies fatale Folgen haben können. Manche Abfalltonnen werden bis zur Abfuhr ungeschützt oder in speziellen Einrichtungen nahe an Wohnhäusern oder auch Stallungen abgestellt. Sollten diese dann in Brand geraten und das Feuer unbemerkt auf die Wohngebäude oder Ställe übergreifen, sind Mensch- und Tierleben akut gefährdet. In vorliegendem Fall waren die Wehren von Wiesentheid und Feuerbach mit insgesamt 33 Einsatzkräften vor Ort.

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