Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Kitzingen aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm – Wachstum und nachhaltige Erneuerung für den zweiten Bauabschnitt zur Neugestaltung des Oberen Mainkai eine Zuwendung von 960 000 Euro bewilligt. Hiervon entfallen auf die erste Rate 180 000 Euro, die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 1,6 Millionen Euro. Die Höhe der Förderung entspreche einem Fördersatz von 60 Prozent, so due Pressemitteilung der Regierung.

Die Zuwendung wird je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Bayerischen Staatshaushalt über das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, bereitgestellt.

Eine wesentliche Qualität der Stadt Kitzingen sei die unmittelbare Lage der Innenstadt am Main. Um die Innenstadt als Wohn -, Erlebnis- und Einkaufsstandort weiter aufzuwerten, wurde die Entwicklung der Mainpromenade daher im Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept als bedeutende Maßnahme herausgearbeitet, so die Mitteilung. Auf dieser Basis hat die Stadt einen Rahmenplan zur Neugestaltung des Oberen Mainkai von einem Verkehrsraum zu einem Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität entwickelt.

Zur kleinen Gartenschau 2011 in Kitzingen wurde die Mainpromenade auf Altstadtseite bereits bis zum Gustav-Adolf-Platz umgestaltet. Nun soll der verbleibende Bereich zwischen Gustav-Adolf-Platz und Nordbrücke folgen.

Übergang zum naturnahen Mainufer

Nachdem im ersten Bauabschnitt die Kaimauer neu errichtet wurde, soll nun im zweiten Bauabschnitt die Mainpromenade der Stadt vervollständigt und ein Übergang von urbaner Promenade zum naturnahen Mainufer geschaffen werden. Ebenso wird die Beziehung von Innenstadt zum Main gestärkt, in dem der Zugang zum Wasser ermöglicht wird. Neben den notwendigen Stellplätzen entstehen durch Baumpflanzungen und Sitzelemente kleine Platzsituationen als Treffpunkte mit direktem Bezug zum Main. Das Ende der Bauarbeiten ist für das zweite  Quartal 2022 geplant.