Die Kitzinger Polizei wurde 2017 zu 2282 Verkehrsunfällen gerufen. Zwei Verkehrsteilnehmer starben. Bei 314 Unfällen wurden 428 Personen verletzt.
Die Kitzinger Polizei hat ihre Verkehrsunfallstatistik für 2017 vorgelegt. Demnach wurden die Beamten zu 2282 Verkehrsunfällen gerufen. Dies waren 41 weniger als im Jahr zuvor. Zwei Verkehrsteilnehmer starben an den Unfallfolgen, 2016 waren es fünf Verkehrstote. Bei 314 Verkehrsunfällen wurden insgesamt 428 Personen verletzt. Der Gesamtschaden lag bei 4,3 Millionen Euro.
Überhöhte Geschwindigkeit
Wie aus der Statistik weiter hervorgeht, ist überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptunfallursachen. Hier schlugen 84 Verletzte zu Buche. Wegen Fahrens unter Drogeneinfluss gab es 114 Anzeigen. Eine Steigerung um sieben auf nunmehr 35 zeigt sich bei den alkoholbedingten Verkehrsunfällen. Verletzt wurden dabei 18 Menschen.
Folgenlose Trunkenheitsdelikte im Verkehr schlugen mit 130 zu Buche. In 86 dieser 130 Fälle wurde die Staatsanwaltschaft informiert, da die Fahrer einen Wert von über 1,1 Promille hatten.
Zweiräder
Die Verkehrsunfälle mit motorisierten Zweirädern sank auf 64, verletzt wurden dabei 59 Personen. Zur Vorbereitung auf die Motorradsaison bieten der Fahrlehrerverband, die Verkehrswacht und die Polizei Kitzingen auch dieses Jahr wieder ein kostenloses Fahrertraining unter dem Motto „Fit in den Frühling“ an. Termin: Auf dem Parkplatz der Firma Knauf in Iphofen am 28. April, von 10 bis 15 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.
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Die Statistik weist außerdem 63 Unfälle mit Radfahrern aus, davon 59 mit Personenschaden. Hierbei wurden 21 Personen schwer und 39 Personen leicht verletzt.
183 Mal waren Senioren (ab einem Alter von 65 Jahren) an Unfällen beteiligt, davon 125 Mal schuldhaft. Obwohl der Anteil der Senioren immer weiter wächst, sind die Zahlen in diesem Bereich seit Jahren konstant, heißt es in der Statistik. Mit jungen Erwachsenen wurden 124 Verkehrsunfällen registriert. Halbiert haben sich die Schulwegunfälle, so wurden nur zwei Schüler bei zwei Unfällen leicht verletzt.
456 Wildunfälle
Bearbeiten musste die Polizei zudem 430 Fälle des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. 32 Prozent davon konnten aufgeklärt und an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet werden. Die Zahl der Wildunfälle lag bei 456. Dabei wurden zwei Personen schwer und sechs leicht verletzt.