Am Untreusee wurde der Eichenprozessionsspinner entdeckt. Die Stadt Hof sperrte einen Bereich für die Beseitigung der Raupen.
Nachdem sich in der vergangenen Woche ein anfänglicher Verdacht glücklicherweise noch als die harmlose Traubenkirschen-Gespinstmotte herausgestellt hatte, haben die verstärkten Kontrollen der Stadt Hof am Untreusee nun zu einem konkreten Fund geführt: Im hinteren, westlichen Bereich des Sees – in der Nähe des "Photopoint Herzes" – wurde der Eichenprozessionsspinner entdeckt.
Die Stadt Hof reagiert umgehend und sperrt den betroffenen Bereich ab, wie sie am Mittwochnachmittag (7. Juli 2026) berichtete. Zudem wird derzeit alles darangesetzt, die Raupen und Nester des Eichenprozessionsspinners kurzfristig und fachgerecht zu beseitigen. Da die feinen Brennhaare der Raupen bei Berührung oder Einatmen allergische Reaktionen auslösen können, rät die Stadt Hof dringend dazu, den abgesperrten Bereich zu meiden und sich keinesfalls unter den befallenen Bäumen aufzuhalten.
Entwarnung für den restlichen See
Entwarnung gibt es für den restlichen See: Das Baden und der Aufenthalt am Untreusee sind generell nicht gefährdet. Die Freizeitanlagen und Liegewiesen außerhalb des markierten Bereiches können weiterhin uneingeschränkt genutzt werden.
Die Stadt Hof bittet alle Besucherinnen und Besucher des Untreusees um erhöhte Aufmerksamkeit und um Beachtung der Absperrungen vor Ort.
Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.