Weil er kurz eingeschlafen war, verursachte ein Kraftfahrer einen Unfall. Die Folge: 30.000 Euro Schaden.
A 9 / Konradsreuth. Am Montagmorgen (13.09.2021) geriet ein Ford Transit auf der Nordfahrbahn kurz vor der Anschlussstelle Hof-West nach rechts von der Fahrbahn ab.
Der 41-jährige Kraftfahrer blieb unverletzt. Er äußerte für einen kurzen Moment eingenickt zu sein.
Ein Kran wurde benötigt
Da der Kleintransporter nun stark beschädigt zwischen der Böschung und der Außenschutzplanke stand, musste dieser mit einem Kran über die Schutzplanke hinweg zurück auf die Fahrbahn gehievt werden. Um dies gefahrlos vornehmen zu können, rückte die Autobahnmeisterei Münchberg mit Absperrgerät zur Wegnahme der rechten Fahrspur an. Der Verkehr lief auf den verbleibenden zwei Fahrspuren vorbei.
Den entstandenen Sachschaden am Kleintransporter und an den Einrichtungen der Autobahn GmbH schätzt die Polizei auf ca. 30 Tausend Euro.
Das Einschlafen am Steuer wertet der Gesetzgeber als körperlichen Mangel. Die Verkehrspolizisten fertigten eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Vorschaubild: © PublicDomainPictures/Pixabay (Symbolbild)