Ein tschechischer Lkw-Fahrer ist am Donnerstag (9. September) als Geisterfahrer auf die A93 aufgefahren. Als Grund gab er den starken Regen an. Die Polizei musste die Fahrbahn kurzzeitig voll sperren.
Ein glückliches Ende nahm die Geisterfahrt eines Sattelzuges mit tschechischer Zulassung am Donnerstagabend (09.09.2021) kurz nach 21 Uhr. Der Trucker wollte an der Anschlussstelle Hof-Süd Richtung Weiden in die Autobahn einfahren. Der 39-jährige Fahrer gab an, dass er aufgrund des starken Regens wohl die falsche Einfahrt erwischte und aus Versehen die Abfahrt der Fahrbahn Richtung Hochfrankendreieck erwischte.
Der Mann erkannte sofort, dass er falsch eingefahren war. Aufgrund der dortigen Kurve und der Dunkelheit traute sich der Trucker nicht, wieder rückwärts aus der Abfahrt zu fahren. Daher tastete er sich mit Schrittgeschwindigkeit weiter nach vorne um seinen Sattelzug auf dem Seitenstreifen der durchgehenden Nordfahrbahn "sicher" abstellen zu können.
Vollsperrung der A93
Durch eine kurzzeitige Vollsperrung der A93 Richtung Norden durch die Polizei konnte der Truck schließlich über die Anschlussstelle Rehau-Nord von der A93 gelotst werden.
Glücklicherweise kam es zu keinem Verkehrsunfall. Zwei Autofahrer konnten durch schnelles Reagieren einen Zusammenstoß noch verhindern. Der Fahrer des Sattelzuges muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verantworten.