Nach dem letztjährigen "Ausrutscher", als er sich nach elf bayerischen Meisterschaften in Folge mit dem fünften Platz begnügen musste, zog Helmut Stubenrauch in Langenbruck beim 13. Anlauf seinen zwölften Titel in der Disziplin Unterhebelgewehr C "an "Land". Es war jedoch ein hartes Stück Arbeit, zumal die Konkurrenz ihm nichts schenkte.

76 Schützen hatten sich über die jeweiligen Bezirke für die "Bayerische" qualifiziert. Stubenrauch zeigte sich auf die Minute hellwach und, wie nicht anders zu erwarten, topfit. 39 Treffer von möglichen 40 in der Vorrunde unterstreichen dies. Er hatte damit bereits ein Achtungszeichen gesetzt und zeigte seinen Konkurrenten, dass die Titelvergabe nur über ihn führen wird.

Von Beginn an in Führung


Mit diesem Ergebnis lag er bereits zum Auftakt zwei Treffer vor den Nächstplazierten. Die jeweils acht Schützen mit den besten Ergebnissen der Vorrunde zogen in die Finalrunde ein, wo es dann im K.o.-System weiterging. Stubenrauch traf im Viertelfinale auf Reinhard Glas aus Ering, den er mit 5:3 und 5:2 sicher im Griff hatte. Im Halbfinale musste er sich um einiges mehr strecken. Er verlor die erste Serie gegen Thorsten Köckels mit 3:5, zeigte jedoch im weiteren Verlauf, dass er auch mit einem Rückschlag gut umgehen kann, und bügelte den Rückstand in souveräner Manier aus. Die 5:4- und 5:2-Seriensiege bedeuteten für den Eberner den Einzug ins Finale, wo mit Michael Kuhn vom SV Reiterswiesen ein weiterer Franke wartete. Beide lieferten sich einen offenen, höchst spannenden Schlagabtausch.

Erst die vierte Serie entscheided


Der erste Durchgang ging mit 5:4 an Stubenrauch, während die zweite Serie mit einem 5:5 endete und somit eine Wiederholung anstand. Doch auch die endete remis. Erst in der vierten Serie gelang dem Eberner nach einem nervenaufreibenden Duell mit 5:4 Treffern die Entscheidung. Damit war der zwölfte Titel bei der 13. Teilnahme unter Dach und Fach.

Etwas hinter den Erwartungen blieb die Eberner Mannschaft zurück. Nach den Gewinnen der Meisterschaft in den beiden Vorjahren musste sie sich mit 93 Treffern zufrieden geben, was Rang fünf bedeutete. Sie lag damit sieben Treffer hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Das Team trat an mit Martin Scheler (21 Treffer), Carsten Präger (33) und Helmut Stubenrauch (39). Bayerischer Meister wurde die FSG Ering mit 103 Treffern vor der treffergleichen KPSG Zirndorf und Eintracht Karlsfeld mit 98 Treffern.