Der Ebelsbacher Spieletrainer bezeichnet den Auftritt seiner Mannschaft gegen die SG Sennfeld als "grausam" und will einen Heimsieg gegen Stadtlauringen.
Mund abputzen und weitermachen, so die Devise des Schweinfurter Kreisligisten SV Rapid Ebelsbach nach der 0:1-Heimniederlage gegen die SG Sennfeld. Heute ist die Kaiser-Elf gegen die SG Stadtlauringen gefordert. Der FC Neubrunn muss zur SG Prappach, die DJK Dampfach tritt beim SV Riedenberg an.
Kreisliga Schweinfurt
SV Rapid Ebelsbach - SG Stadtlauringen
"Unsere Zielsetzung? Wir haben ein Heimspiel. Also ganz klar drei Punkte", sagt der Ebelsbacher Spielertrainer Harald Kaiser. Das ist mutig, kommt mit der SG Stadtlauringen doch ein Gegner zum "Rapid", der dem Kreisliga-Spitzentrio noch am nächsten kommt - und das als Aufsteiger.
"Stadtlauringen ist ein unangenehmer Gegner, aber wir sind wieder besser besetzt. Deshalb bin ich mir sicher, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen werden. Und dann werden wir sehen, was nach 90 Minuten heraus kommt", sagt Kaiser weiter. Mit der Personalsituation spielte der 33-Jährige auf die Partie am vergangenen Sonntag gegen die SG Sennfeld an, als die Ebelsbacher aufgrund einer indiskutablen Leistung zu Hause knapp verloren. "Uns haben einige Leute gefehlt, zudem waren mit beispielsweise Kenneth Bugner einige erkrankte Spieler auf dem Rasen. Das soll aber keine Entschuldigung sein. Es war einfach ein grausames Spiel von uns."
Lehren will der Spieltrainer aus der Begegnung aber nicht ziehen - die Devise lautet: abhaken, weitermachen. Die Ebelsbacher Defensive muss dabei einen "Lauringer" ganz besonders im Visier haben: Stefan Guthardt netzte in dieser Saison bereits 14 Mal ein und bereitete weitere drei Tore vor - er ist also für fast die Hälfte aller Treffer der SGS verantwortlich. Bekommt Ebelsbach den 21-Jährigen in den Griff, stehen die Chancen gut, dass Kaisers Vorgabe des Heimsiegs erfüllt wird.
SG Prappach/Oberhohenr. - FC Neubrunn
Die Partie in Prappach wird ein echter Abstiegskracher. Die Mannschaften trennen nur zwei Punkte, wobei die Hausherren über, die Neubrunner unter dem Strich stehen. Der FCN muss in dieser Partie auf Matthias Virnekäs verzichten, der bei der 1:6-Klatsche gegen den SV Hofheim bereits in der 25. Minute mit Rot vom Feld musste. Die personell angeschlagene Heckelmann-Truppe steht dabei unter Zugzwang: Mit Sennfeld und Eltmann strichen die anderen Kellerkinder in den vergangenen Spielen wertvolle Punkte ein, während der FCN auf der Stelle tritt.