Der Tabellenvorletzte TSV Knetzgau ist bei Schlusslicht Rannungen gefordert, Dampfach muss beim FC Strahlungen ran.
Mehr Abstiegskampf geht nicht: Nur ein Punkt trennt Knetzgau und Rannungen im Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost, beide Mannschaften brauchen unbedingt einen Sieg. Die DJK Dampfach, aktuell auf dem Relegationsplatz nach unten, ist beim FC Strahlungen zu Gast. Die haben zwar nur zwei Zähler mehr auf dem Konto, dennoch warnt Spielleiter Werner Griebel seine Elf vor dem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt.
FC Strahlungen -
DJK DampfachNoch sitzt das 1:1-Unentschieden der DJK Dampfach (13./22) den Spielern in den Knochen, da müssen sie in der Nachholpartie am Mittwoch, 18 Uhr, beim FC Strahlungen (11./24) antreten. Die Partie in Forst war geprägt von einer gewissen Trägheit beider Mannschaften, denn nach der relativ langen Kältewelle spielte es sich nicht so leicht, wenn die Temperaturen jenseits der 20-Grad-Marke liegen.
Jetzt also fährt die Elf von Trainer Enrico Wetz zum zwei Punkte besseren FC nach Strahlungen. Das ist ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt, sagt DJK-Spielleiter Werner Griebel: "Um so wichtiger ist es, dort zu punkten. Am besten nehmen wir alle drei Punkte mit." Dass das nicht im Vorbeigehen möglich ist, weiß nicht nur Griebel, sondern auch der Trainer und die gesamte Mannschaft. "Strahlungen ist eine sehr kampfstarke Mannschaft, die über die mannschaftliche Geschlossenheit kommt", sagt Griebel über den Gegner. Deshalb sei es in erster Linie wichtig, gegenzuhalten. "Aktuell haben wir eine kleine Serie, zwei Siege und ein Unentschieden. Wir werden alles dafür tun, dass diese Serie nicht reißt."
DJK Dampfach: Schulze-Happe, Schäfer - Sahlender, B.Yücetag, Turod, Greb, Riedelmeier, T. Jilke, Winter, Wagner, Arnold, Reich.
TSV Rannungen -
TSV KnetzgauZumindest hat der Aufsteiger TSV Knetzgau (15./15) am Sonntag in Bad Kissingen nicht verloren. Angesichts der Tatsache, dass die Kissinger in der Tabelle über dem Strich stehen und acht Zähler Vorsprung gegenüber Knetzgau besitzen, ist das nur ein schwacher Trost. "Immerhin gingen bei den Spielern nicht die Köpfe runter, wie es sonst nach Gegentoren oft genug der Fall ist", sagt Spielleiter Alexander Hamburger - die Partie endete 0:0. Jetzt fährt die Mannschaft um Spielertrainer Matthias Strätz zum Schlusslicht TSV Rannungen (16./14). Mehr Abstiegskampf als das Aufeinandertreffen des Vorletzten auf den Letzten geht nicht, und damit Knetzgau überhaupt noch die Chance hat, in der Liga Land zu sehen, "müssen wir dort ganz einfach die drei Punkte mitnehmen." Das Problem: Genau das wollen die Rannungener mit einem Sieg ihrerseits verhindern. Die Knetzgauer müssen so schnell wie möglich das erste Tor erzielen und binnen Minuten das zweite nachlegen und gleichzeitig die Abwehr so dicht machen, dass auf der Gegenseite Fabian Erhard (9 Treffer) oder auch Benjamin Kaufmann (6) ihr Torekonto nicht aufbessern.
TSV Knetzgau: Oppermann, Weißkopf, Zirkel -Kandler, Heide, Mühlfelder, Lindner, Schwinn, Strätz, Warmuth, Barth, Zangl,Gocker, Wirth, Schenk, Frison, Huth, Greul, Korn, Popa-Zobel