Die Wiese am Eduard-Wagner-Ring fungiert nicht nur als Ausgleichsfläche für das Neubaugebiet. Dieses Areal im Osten, unterhalb des Pavillons gelegen, dient an diesem Abend weniger dem Freizeit- denn dem Interessens-ausgleich. Aus allen der Häuser der weiten Nachbarschaft waren sie herbei geeilt, um ihrer Idee Nachdruck zu verleihen. Diese Reckendorfer wollen keine Umgehungstrasse für die B 279. Keine im Westen, und schon gar keine im Osten. Vielmehr soll die bestehende Ortsdurchfahrt so ausgebaut werden, dass die Anrainer weniger belastet, der Verkehr beruhigt bzw. auf andere Routen geleitet wird.

Um diesem Ansinnen Nachdruck zu verleihen, haben sie eine Unterschriftenaktion gestartet. "Bislang waren wir 3,5 Wochen unterwegs", erzählte Holger Witterauf, einer der Initiatoren. 760 Unterzeichner kamen bislang zusammen. "In der West-Siedlung haben wir noch gar nicht alle Leute befragt.