Mit Bronzemedaille wieder in Haßfurt

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Die Ballettschule "On Point" aus Haßfurt hat beim hochklassig besetzten World Dance Cup auf Sardinien einen dritten Platz belegt ...

Die Mädchen der Haßfurter Tanzschule "On Point" konnten sich beim World-Cup auf der Insel Sardinien gegen die internationale Konkurrenz behaupten. Sie erreichten Platz 3 und kamen mit einer Bronzemedaille zurück nach Haßfurt.

Einen hervorragenden dritten Platz haben Schülerinnen der Haßfurter Ballettschule "On Point" beim Dance World Cup auf Sardinien erreicht. In der "Offenen Gruppe Ballett" erhielten Sarah Appel, Lorraine Bühl, Theresa Hauck, Johanna Jünger, Luisa Krapf, Eva-Marie Münchmeier, Verena Rother, Jamina Sahraoui und Julia Zösch Bronze.

Der Weg nach Sardinien war nicht nur aufgrund der Entfernung weit. Die Tanzgruppe musste sich im Regionalwettbewerb und im Deutschen Ballettwettbewerb qualifizieren und gegen teilweise professionelle Konkurrenten durchsetzen. Beim Weltcup wiederum standen mehr als 1000 Tänzerinnen und Tänzer aus 90 verschiedenen privaten Ballettschulen aus 17 Ländern von fünf Kontinenten in 368 Tänzen im Wettbewerb.


Um halb eins in der Nacht


Die 16 bis 18 Jahre alten Schülerinnen der Leistungsklasse 3 von "On Point", trainiert von der Leiterin der Ballettschule, Uta Möller-Reuß, waren sogar zweimal vertreten. In der "Offenen Gruppe Ballett" zeigten sie den Tanz "Masquerade", für den sie die Bronzemedaille erhielten. In der "Offenen Gruppe Modern" belegten sie zusammen mit Dominic Then mit ihrem Tanz "Reveil" den siebten Platz.

Vier Tage verbrachten die Haßfurter Bühnenkünstler in Olbia auf Sardinien, wo sie erdrückende Hitze empfing. Der Temperaturen wegen fanden die Wettbewerbe am späten Abend statt. Den Tanz "Reveil" konnten die Haßfurter Schüler im Amphitheater von Porto Rotondo erst am Samstagmorgen um 0.30 Uhr präsentieren, während sie ihren Tanz "Masquerade" um 22.30 Uhr zeigen durften.


Begeistert


"Bei unserem ersten Auftritt waren wir noch sehr nervös und wegen der fortgeschrittenen Zeit auch schon ein bisschen müde", berichtete Julia Zösch aus Sand. Sie hatte zwar wie ihre Kolleginnen bereits im letzten Jahr am Dance World Cup auf Jersey teilgenommen und dort den siebten Platz in der Kategorie Nationaltanz errungen. Doch jeder neue Wettbewerb stellt auch neue Herausforderungen.

"Als wir dann mit unserem Tanz Masquerade auftraten, waren wir schon viel sicherer", sagte Julia Zösch, der vor allem die Atmosphäre auf der Freilichtbühne gefallen hatte. Sie sei mit dem Erfolg sehr zufrieden, denn die Konkurrenz sei sehr stark gewesen. Dies bestätigte auch Johanna Jünger aus Rügheim. "Das Niveau war außerordentlich hoch, und es ist uns eine Ehre, als Hobbytänzerinnen unter so viel fast schon professionellen Tänzern einen dritten Platz erreicht zu haben", erzählte sie.


Doppeltes Glück


Für Theresa Hauck aus Donnersdorf war die Reise nach Sardinien von doppeltem Glück geprägt. Denn sie wurde am Freitag 16 Jahre alt. "Das war mein schönster Geburtstag", schwärmte sie.

Auch Uta Möller-Reuß, die mit ihren Schülern bereits zum sechsten Mal an einem Dance World Cup teilnahm, ist erfreut über das gute Abschneiden ihrer "Mädels". "Das Niveau ist im Laufe der Jahre sehr stark gestiegen", sagte sie. Dass ihre Schüler aber dennoch über die Jahre hinweg immer tolle Ergebnisse erzielten, spreche für eine Konstanz in der Ausbildung. Zwar stehe die Gemeinschaft im Vordergrund ihrer Arbeit. "Wenn aber Leistung und Erfolg dazukommen, ist das das I-Tüpfelchen."