Pfarrer Peter Bauer hat demnächst eine neue Wohnadresse in der Fuchsgasse in Burgpreppach. Dann nämlich wird er, nach zwei Jahren Bauzeit, sein Zuhause im neuen Pfarrzentrum beziehen. Das Zentrum für die Gemeinde selbst wird am Sonntag, 11. Mai, durch die Regionalbischöfin Dorothea Greiner mit einem Festgottesdienst um 9.30 Uhr eingeweiht. Wo einst das 1834 erbaute Pfarrhaus und das 40 Jahre alte Gemeindehaus standen, ist ein sehr schönes und praktikables Pfarrzentrum entstanden. Die Bausumme wurde beim Baubeginn mit 400.000 Euro taxiert.

"Nun ist es soweit, das alte evangelische Pfarrzentrum in der Fuchsgasse wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt", hieß es im März 2013. Das bedeutete einen gravierenden Eingriff ins Ortsbild. Doch heute scheint jeder froh über diese Entscheidung zu sein.


Die beiden Gebäude, das eine mit Schadstoff belastet, das andere kaum noch zu sanieren, sind einem repräsentativen Neubau für die 650 Gemeindeglieder gewichen. Das neue Pfarrhaus ist geräumig und wird für den Ortspfarrer und seine Familie ein attraktives Domizil Heim darstellen. Peter Bauer und seine Familie wohnte während der Bauphase im Gemeindeteil Hohnhausen. Die Veranstaltungen konnten in dieser Zeit im katholischen Pfarrheim abgehalten werden.

Grundstein im September

Im September war es soweit, dass der Grundstein gelegt werden konnte. Bereits einige Monate später stand der Rohbau und die Gemeinde feierte das Richtfest.

Das Gemeindehaus ist im Detail sehr ausgeklügelt. Hinter einem geräumigen Gemeindesaal besteht noch ein kleinerer Raum, der mit in den Gemeinderaum einbezogen werden kann.

Die Sanitäreinrichtungen sind behindertengerecht und ein Wickelraum für Kleinkinder ist auch vorhanden. Viel Stauraum bietet das Gemeindehaus, wo viele Gegenstände untergebracht werden können. Das Pfarramt findet sich ebenfalls im Gemeindehaus und erhielt einen getrennten Zugang. Es ist jedoch mit einer Türe mit dem Bereich des Gemeindesaals verbunden.

Denkmalpfleger vor Ort

Der 14 Meter tiefe Brunnen, der beim Abriss des alten Pfarrhauses entdeckt wurde, ist neu aufgemauert und soll im Juli vom Amt für Denkmalschutz untersucht werden, um festzustellen, aus welcher Zeit er stammt. Der Eingangsbereich soll bis zur Einweihung fertig gestellt sein.

Fleißige Helfer haben bis jetzt über 300 freiwillige Stunden geleistet. "Hier in diesem Bau steckt von jedem ein Stück", meinte damals Pfarrer Bauer.