Glück hatten die Königsberger in diesem Jahr vor allem mit dem Samstag, denn an diesem Tag spielte das Wetter mit. Entgegen der Voraussagen passte das Wetter an diesem Tag noch für den Besuch des Pfingstfestes. Aber der Sonntag brachte den einen oder anderen Regenschauer, der den Besucherstrom jeweils eindämmte. Dennoch: Die Gäste hatten sichtlich Spaß.

Zum Auftakt des Pfingstfestes am Freitagabend, der von den Abteilungen Fußball, Handball und Korbball des TV Königsberg bewirtet wurde, war das handwerkliche Geschick von Bürgermeister Claus Bittenbrünn gefragt. Beim Bieranstich gab sich dieser keine große Blöße, indem er das Fass mit wenigen Schlägen fachgerecht anzapfte. Unterhalten wurden die Gäste im fast voll besetzten Festzelt lautstark von der Partyband "Die Frankenräuber" .

Höhepunkt am Samstag war wie in all den Jahren das am Schloßberg abgeschossene Feuerwerk.
Viele Besucher waren extra deswegen nach Königsberg gekommen, um das Brillantfeuerwerk genießen zu können. Pünktlich um 22.30 Uhr wurde es mit einem Böller eingeleitet und tauchte dann den Festplatz und die Altstadt von Königsberg in einen funkelnden Lichterglanz. Mit einem lauten Kanonenschlag endete der "Funkenzauber" , für den es von den Zuschauern viel Beifall gab.

Traditionsgemäß fand am Sonntagvormittag das Standkonzert auf dem Marktplatz vor dem Rathaus statt. Dazu waren viele Zuhörer gekommen, um bei kalten Außentemperaturen den Musikstücken der Blaskapelle Hofstetten unter der Leitung von Klaus Rambacher und des Fanfaren- und Spielmannszuges Hofheim mit seinem Dirigenten Rainer Stark zuzuhören.

Sehr bleibt am Pfingstfest ist auch der Vormittag des Pfingstmontages mit dem Heimattreffen auf dem Schloßberg. Absoluter Höhepunkt ist dann der Auszug der Bürgerwehr, der am Dienstag (17. Mai) um 8.30 Uhr auf dem Marktplatz in Königsberg beginnt.