Bürgermeister Karlheinz Denninger (Gemeinwohl) hat wieder mit Ortsbegehungen in den Dörfern des Marktes Burgpreppach begonnen. Unterwegs in den Dörfern können ihm die Bürger ihre Wünsche und Nöte mitteilen.
In Fitzendorf, wo es wegen der Kosten für die Abwasseranlage seit Monaten brodelt, sagten ihm die Teilnehmer auch einmal mehr die Meinung. Bei der Ortsbegehung in Fitzendorf stand die Kanalisierung im Fokus der Gemeindevertreter und Bürger. Konkret ging es um die Kläranlage. Nach Meinung einiger Fitzendorfer hätte man die Kanalisierung wegen des vielen Fremdwassers finanziell günstiger ausführen können.

Einiges hat sich, wie sich in der Rückschau zeigte, in den Dörfern getan. Vor Ort entstand aber auch eine "Agenda-Liste", in die kleine und größere Vorhaben aufgenommen wurden, die demnächst in die Tat umgesetzt werden sollen.


Neue Wege

Den Auftakt bildete die Ortsbegehung in Birkach, wo Denninger, seine Stellvertreter Helmut Schwappach (Gemeinwohl) und Hermann Niediek (CSU) sowie ein Teil der Gemeinderäte den Friedhof an der historischen Kapelle besuchten. Dort sollen einige Wege gerichtet und die Umfassungsmauer gesäubert werden. Die Pflasterung der Wege am Ortsausgang Richtung Üschersdorf wurde als gelungen bezeichnet. An der Gemeindescheune wird zurzeit ein neuer Platz für die Altglascontainer hergerichtet, weil um der Scheune herum ein kleiner Dorfplatz entstehen soll.

In Gemeinfeld wurde das neue Dach der Scheune an der ehemaligen Schule, jetzt Haus der Vereine, eingesehen. Die Gemeinde stellte das Material, die Bürger unter Leitung von Rainer Schüll ihre Arbeitskraft. Nach Einsicht der neu errichteten Wegkapelle kam man an den Sportplatzweg, bei dessen Ausbau die Gemeinde den SV Gemeinfeld unterstützte. Am Spielplatz wurde die Seilbahn wieder in Schuss gebracht, nachdem voriges Jahr ein umstürzender Baum das Spielgerät zerstört hatte.

Auch in Üschersdorf hat sich einiges getan. Dort standen der Kinderspielplatz, die kürzlich übergebene Siedlungsstraße, der Friedhof und die Dorfstraße im Mittelpunkt. An der ehemaligen Schule, die heute das Feuerwehrheim ist, soll eine neue Dachrinne angebracht werden. Schlaglöcher werden verfüllt und die restlichen Grabeinfassungen im Friedhof gerichtet. Im Herbst soll die Heckenschere zum Einsatz kommen.