Die Verbandsräte der Trinkwasserversorgung "Gemeinfelder Gruppe" haben sich am Mittwoch bei ihrer Sitzung im Rathaus von Maroldsweisach neu konstituiert. Neuer Vorsitzender wurde Edmund Jäkisch aus Gemeinfeld, der Georg Ott ablöst. Ott nahm die Vereidigung der neuen Verbandsräte vor und verabschiedete die ausgeschiedenen Verbandsräte mit einem kleinen Geschenk.

Das Gremium verlassen haben Walter Büttner (Gemeinfeld) der den Verband aber als Wasserwart erhalten bleibt, Georg Ott (Gemeinfeld), der über 23 Jahre Zweiter und zwölf Jahre Erster Vorsitzender war, Berthold Geßner (Ditterswind), Werner Rögner (Marbach), Wilhelm Schneider (Maroldsweisach), Karlheinz Denninger (Burgpreppach) und Georg Och (Ditterswind).

Den Eid gesprochen

Neu vereidigt wurden Edmund Jäkisch (Gemeinfeld), Gerald Hellmuth (Ditterswind), Johannes Bätz
(Todtenweisach), Bürgermeister Wolfram Thein (SPD; Maroldsweisach) und Bürgermeister Hermann Niediek (CSU; Burgpreppach).

Weiter bleiben im Gremium Walter Graumann (Marbach), Bertram Reuß (Gemeinfeld), Erwin Schneider (Gresselgrund), Dieter Bauer (Ditterswind), Helmut Leonhardt (Ditterswind), Günther Fischer (Gückelhirn) und Gerhard Gagel (Ditterswind).

Bei der Wahl des Verbandsvorsitzenden bekam Edmund Jäkisch das volle Vertrauen des Gremiums. Stellvertreter bleibt Walter Graumann. Die Kassenprüfer sind Bertram Reuß und Helmut Leonhardt. Zweiter Vorsitzender Walter Graumann würdigte die Verdienste, die sich Georg Ott über 35 Jahre hinweg erwarb.
In der ersten Sitzung wurde auch der Haushaltsplan für 2014 beschlossen. Er weist im Verwaltungshaushalt 61.300 Euro und im Vermögenshaushalt 21.813 Euro aus, insgesamt 83.113 Euro.

Die wesentlichen Einnahmen liegen beim Wasserzweckverband "Gemeinfelder Gruppe" liegen mit knapp 60.000 Euro in der Benutzungsgebühr und den Anschlussgebühren. Das Wasser kostet zurzeit pro Kubikmeter 1,25 Euro. Die Hauptausgaben liegen bei Unterhalt- und Rohrnetzreparaturen und dem Unterhalt der Umkehrosmoseanlage (jeweils rund 10.000 Euro) sowie Energiekosten (18.000 Euro). Zudem schlagen notwendige Anschaffungen mit etwa 5000 Euro zu Buche.

Wichtiger Abnehmer fällt weg

Wie Kassenwart Arno Welz bemerkte, hat sich die Gebührenerhöhung positiv niedergeschlagen, denn vom Verwaltungshaushalt können dem Vermögenshaushalt 7600 Euro zugeführt werden. Welz betonte, dass der Wasserzweckverband geordnet wirtschaften kann. Allerdings könne es 2015 beim Wegzug der Rummelsberger aus dem Schloss Ditterswind anders aussehen, da dann voraussichtlich 5000 Kubikmeter Wasser weniger verbraucht werden. Das Gremium stimmte dem neuen Haushalt zu.

Wie Wasserwart Büttner später erklärte, wurden vergangenes Jahr 34.000 Kubikmeter Wasser benötigt. Davon wurden 2091 Kubikmeter nicht verrechnet, was aber immer noch im "grünen Bereich" liege.
Im Ausblick betonte Vorsitzender Jäkisch, dass er künftig den Bau von Privatbrunnen einengen möchte, damit der Verband mehr Wasser verkaufen kann. Damit könnte seiner Meinung nach der Wasserpreis wieder gesenkt werden. Außerdem möchte er die Energiekosten durch den Bau einer Photovoltaikanlage drücken.