Ihre Sorgen und Wünsche durften die Bürger am Samstag bei einer Ortsbegehung in Burgpreppach kundtun. Aber auch Bürgermeister Hermann Niediek (CSU) hatte einige Anmerkungen zu machen. So erinnerte er an die Streupflicht aller Bürger und an das leidige Problem mit den Hundehäufchen. Er forderte die Hundebesitzer auf, geeignete Flächen für ihre Vierbeiner zu suchen oder die Hinterlassenschaft zu beseitigen.

Vom Rathaus aus startete der Rundgang durch das Dorf in die "Fuchsgasse", wo es um Ausbesserungsarbeiten auf dem Gehweg ging. In letzter Zeit wurden Teilstücke der Kreisstraße durch den Ort in Zusammenarbeit mit den Bauhofarbeitern saniert und die Straße von Burgpreppach nach Leuzendorf neu ausgebaut.

Die Ortsdurchfahrt sei deshalb nur einer Teilsanierung unterzogen worden, weil man in einigen Jahren ohnehin mit der Dorferneuerung rechne.
Zu diesem Thema findet am morgigen Mittwoch um 19 Uhr eine Versammlung im Sportheim statt. Tags zuvor, am heutigen Dienstag, wird um 19 Uhr in die "Alte Schule" nach Hohnhausen eingeladen, wo es ebenfalls um die Dorferneuerung, nur eben in Hohnhausen, geht.

Sanierungsbedarf lange erkannt

Im Vorfeld der Versammlung in Burgpreppach wurde der Bereich um das Schloss in Augenschein genommen. Wie es hieß, soll es bei der Dorferneuerung hauptsächlich um die Schlossmühle und um das ehemalige Gasthaus "Goldener Löwe" gehen. Zweiter Bürgermeister Günther Stottele (Gemeinsame Liste) verwies auf die schwierige Parksituation vor Ort. Die Lösung, dass Autos zur Hälfte auf dem Gehweg parken zu dürfen, habe zur Folge, dass kaum noch ein Kinderwagen hindurch komme. Man will versuchen, am Straßenrand Parkflächen auszuweisen. Der Rathausvorplatz und der Platz am Ehrenmal sollte schon lange saniert werden, aber bislang passierte dort nichts. Wie Bürgermeister Niediek nun beim Rundgang erklärte, wolle man erst die Überplanung des Kernortes und die Großplanung für den gesamten Markt Burgpreppach abwarten, ehe hier etwas geschieht.

Bürgersteig kommt nicht infrage

Einen Gehweg am "Birkacher Weg", den sich Bürger gewünscht hatten, kann nicht angelegt werden, weil die Straßenführung zu eng ist, hieß es. Auch einen Gehweg entlang der "Gemeinfelder Straße" zur Arztpraxis wird es nicht geben, denn über den Bereich der Siedlung "Schlossblick" könne man die Praxis gefahrlos erreichen, erklärte Bürgermeister Niediek.

An der Abfahrt in die "Gemeinfelder Straße" befindet sich eine Grünfläche mit einem Brunnen, der immer vom Obst- und Gartenbauverein gepflegt wurde. Nun, da der Verein diese Aufgabe nicht mehr wahrnimmt, wird jemand gesucht, der sich um die kleine Anlage kümmert. Schon über eine längere Zeit stört die Nachbarn der vor dem Bauhof erstellte Bauzaun, der den unerlaubten Zugang zu den Baumaterialien unterbinden soll. Um die Situation etwas zu verbessern, soll der Bauzaun ein Stück zurückgenommen, verschiedene Baumaterialien sollen andernorts gelagert werden.

Sicherere Spielplätze

Im Rahmen der angepeilten Spielplatzsanierungen soll der Spielplatz in der "Fußenburg" nach und nach mit neuen Spielgeräten versehen werden. Allerdings werden erst die Mängel an anderen Spielplätzen beseitigt, da deren Sicherheit bei Kontrollen angemahnt worden waren.