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Eltmann
Besichtigung

Der Umbau in Weisbrunn kommt voran

Der Eltmanner Bauausschuss informierte sich über die Errichtung des neuen Dorfzentrums in Weisbrunn.
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Im Zeitplan liegt der Aus- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Weisbrunn zum Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus. Auf den Prüfstand kommt die Version des Außenaufzugs, der das Gebäude behindertengerecht machen soll. Sabine Weinbeer
Im Zeitplan liegt der Aus- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Weisbrunn zum Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus. Auf den Prüfstand kommt die Version des Außenaufzugs, der das Gebäude behindertengerecht machen soll. Sabine Weinbeer
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Nach Limbach und Weisbrunn führte der Weg des Eltmanner Bauausschusses im Rahmen seiner Sitzung am Montag. In Limbach ging es um das Parken rund um die Tierarztpraxis, die sich in einem städtischen Gebäude befindet. Rundum herrscht dichte Wohnbebauung, so dass Parkraum Mangelware ist. Nicht selten kommt es zu kritischen Situationen, weil die Regeln der Straßenverkehrsordnung nicht eingehalten werden.

Der örtliche Stadtrat Thomas Pflaum hat deshalb zusammen mit Dorfbewohnern die Möglichkeiten abgeklopft, wie Abhilfe geschaffen werden kann. Das Ergebnis war der Vorschlag, auf der städtischen Grünfläche vor dem Praxisgebäude sieben Parkplätze anzulegen. Zwei davon könnten eine Zeitbeschränkung erhalten, meinte Bürgermeister Michael Ziegler (CSU), damit auch Platz frei ist, wenn Besucher der Praxis ankommen. Da die Stadt nur die Materialien stellen soll und die Limbacher Liste beim Pflastern Eigenleistung organisiert, stimmte der Bauausschuss dem Vorhaben zu.

Nicht ganz so schnell geht es mit der Anschaffung eines neuen Mannschaftstransportwagens für die Feuerwehr Weisbrunn. Allerdings hat man für die Umsetzung auch noch ein Jahr Zeit. Der Feuerwehrkommandant Thomas Neeb zeigte dem Ausschuss den bisherigen Bus aus dem Baujahr 1996, der mit viel Mühe noch ein letztes Mal durch den TÜV gekommen sei. Eine Neuanschaffung ist im Fahrzeugkonzept der Feuerwehren Eltmann für 2020/2021 vorgesehen.

Nun gilt es, ein Rechenexempel zu machen, denn gebrauchte Feuerwehrfahrzeuge sind rar. Auch Kleinbusse, die man selbst entsprechend ausbauen könnte, sind derzeit verhältnismäßig teuer. Deshalb wäre es eine Überlegung wert, so Neeb, mit staatlicher Förderung ein Neufahrzeug anzuschaffen, mit dem es dann mindestens zehn Jahre lang keine teuren Überraschungen geben würde. Das sahen auch die meisten Ausschussmitglieder so. Die Entscheidung soll jedoch im Kreis der Kommandanten und dann im Stadtrat fallen, wurde vereinbart.

Wesentliches Ziel in Weisbrunn war aber die Baustelle, die aus dem Feuerwehrgerätehaus ein Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus macht. Die Rohbauarbeiten sind fortgeschritten, und für April 2021 ist die Fertigstellung geplant. Das Projekt kostet 1,3 Millionen Euro. Etwa die Hälfte davon entfällt auf die Nutzung als Dorfgemeinschaftshaus und wird über die Dorferneuerung gefördert.

Diskutiert wurde dann über den Außenaufzug, der das Gebäude behindertengerecht machen soll. Auf Nachfrage erklärte Bürgermeister Michael Ziegler, dass ein öffentlicher Aufzug entstehen soll, der dann auch jährlich vom TÜV abgenommen werden muss. Angesichts der Nutzung des Gebäudes konnten die Stadträte Thomas Bauerschmitt und Peter Klein nicht verstehen, warum nicht ein Bedarfsaufzug genügen soll, wie er beispielsweise an Rathaus und Schule in Sand angebaut wurde. Ein solcher Aufzug läuft langsamer und muss von jemandem bedient werden. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass das vollkommen ausreichen würde. Der Bürgermeister will die Angelegenheit nochmals mit dem Architekturbüro besprechen.

Im Rathaus ging es dann um einige Bauanträge. Nochmals wurde diskutiert, weil in Lembach direkt im Ortsbereich ein befestigter Reitplatz angelegt werden soll. Im Juli will sich der Ausschuss vor Ort ein Bild von dem Projekt machen.