Barbara "Bärbel" Diem geborene Storch feierte am Dienstag ihren 90. Geburtstag. Dazu gratulierten neben der Tochter, dem Sohn und vier Enkeln der stellvertretende Landrat Michael Ziegler (CSU) und Haßfurts Bürgermeister Günther Werner (FW).

Die Jubilarin wurde in Marktsteinach geboren und war nach dem Schulbesuch 15 Jahre lang bei der Firma Fichtel&Sachs in Schweinfurt als Kontrollarbeiterin beschäftigt. 1959 heiratete sie Otto Diem aus Gädheim. Das Ehepaar lebte in Gädheim und baute 1961 ein Haus. Während sich Bärbel Diem um die Erziehung der Kinder und den Haushalt kümmerte, arbeitete Otto Diem bei Fichtel&Sachs.


Den Lebensmut nie verloren

Obwohl ihr Mann bereits 1978 gestorben ist, verlor Bärbel Diem nie den Lebensmut. Sie schmückte und putzte nicht nur 36 Jahre lang die Kirche in Gädheim, sondern arbeitete nach dem Tod ihres Mannes auch 20 Jahre lang als Hausangestellte in einem privaten Haushalt in Gädheim. In Gädheim war sie sehr beliebt, da sie nicht nur bei vielen Vereinen und Festen eifrig mithalf.

Als Mitglied des Seniorenkreises, dessen Kasse sie lange führte, agierte sie auch über 20 Jahre im Fasching auf der Bühne des Seniorenkreises und wurde mit der "Silbernen Maske" geehrt. Darüber hinaus war die fröhliche und lebenslustige Jubilarin 20 Jahre lang Sängerin im gemischten Chor des Gesangvereins Frohsinn von 1910 Gädheim. Gerne nahm Bärbel Diem auch an den Seniorenfahrten teil und liebte es, zu häkeln, zu stricken und zu basteln. Regelmäßig traf sie sich sonntags zu einer Frauenkartrunde, besuchte die Seniorengymnastik beim SSV Gädheim und ging gerne ins Theater sowie in die Oper.

In den letzten vier Jahren wurde sie von ihrer Schwiegertochter und ihrem Sohn liebevoll umsorgt, bis sie im Januar dieses Jahres ins Alten- und Pflegeheim St. Bruno in Haßfurt umzog.