Bei idealem Feiertagswetter wurde der renovierte Brunnen (wir berichteten darüber) am Himmelfahrtstag in Bramberg geöffnet und eingeweiht. Der Vorstand vom Haßbergverein Bramberg, Ralf Hofmann konnte zahlreiche Gäste aus nah und fern an diesem idyllischen Plätzchen begrüßen und willkommen heißen. Das Werk konnte rechtzeitig zum Himmelfahrtstag beendet werden. Aus dem Brunnen der "Höllentalquelle" wurde etwas für die Ewigkeit geschaffen. Erster Holztrog wurde aus heimischen Hartholz gefertigt. Nachdem dieser erheblich korridiert war, erwarb man im Bayerischen Wald einen zweiten, der viel Geld gekostet hat.

Auch der war bald unansehnlich. Ideal ist die jetzige Lösung: Zwei Sandsteinfindlinge aus Burgpreppach bilden den Trog und den Auslauf. Die schweren Sandsteine wurden mühsam mit Bagger und Wagen zum Ort gebracht, wobei der größere 5,8 t, der kleinere 2,5 t wog. Mitglied Otmar Rambacher höhlte den Trog aus und bohrte den Zulauf. Das Wasser läuft kaskadenartig in einem Kiesbett, mit Wasserpflanzen gerahmt, in den Bach zurück. Ein absoluter "Eyecather". Klar dass dieses Idyll Gottes Segen bedarf. Pfarrer Theiler und Pfarrer Grosser übernahmen die Segnung. Pfarrer Theiler meinte: "Gottes Segen ist dort, wo Menschen in Frieden zusammenkommen" (psalm 133). Auch Pfarrer Grosser stützte sich auf diesen Psalm: "Wie wohltuend ist es, wie schön, wenn Brüder, die beieinander wohnen, sich auch gut verstehen." Vorstand Hofmann bedankte sich bei allen, die das Werk vollbracht haben.


Großes Lob an alle Helfer

Den Transporteuren, Otmar Rambacher für die Zurichtungen, und den Jesserndorfern Wolfgang Kettler, für die Bohrungen und Dieter Schmitt für den prächtigen, geschmiedeten Messinghahn. Auch alle Helfer bei Versorgung, Bewirtung, Aufsicht am Spielmobil lobte Hofmann extra. Ein gemeinsames "Vater unser" beschloss den Vatertag. Da das schöne Wetter stabil blieb, saß man noch bis zum Einbruch der Dunkelheit in Eintracht beisammen.

Als Vertreter der Stadt Ebern nahm der 3. Bürgermeister, Werner Riegel, am Festakt teil. Die Stadt freut sich immer über Aktivitäten in den Stadtteilen. Gerade in Bramberg herrsche ein besonderer Zusammenhalt. Mit diesem Projekt wurde etwas für lange Zeit geschaffen, ein herrliches, idyllisches Plätzchen, für Jeden zugänglich. Da kann sich sicherlich auf die Übernachtungsszahlen in Ebern und Umgehung auswirken.