Christoph Hägele In den kommenden Wochen bespielen die beiden Bamberger Künstler Adelbert Heil und Manfred Koch mit ihren Werken die Räume der Mediengruppe Oberfranken in der Bamberger Gutenbergstraße. Bis zum 17. Juli präsentieren die beiden auf zwei Etagen eine Auswahl ihres Schaffens.

Heil und Koch sind einander bekannt und schätzen die Arbeit des jeweils anderen. Gemeinsam ausgestellt haben sie ihre Werke allerdings bislang noch nicht. Sie sind sich deshalb auch selbst noch völlig im Unklaren darüber, welche Bezüge und Assoziationen das Nebeneinander von Heils oft feingliedrigen Skulpturen und Kochs anspielungsreichen Fotografien schaffen.

Bei der Vernissage am Donnerstag machte Kunsthistoriker Matthias Liebel das Publikum mit den beiden Künstlern, ihrer Biografie und ihren Formsprachen bekannt. Nach langen Jahren als Restaurator arbeitet Adelbert Heil inzwischen als freischaffender Künstler. Erlernt hat Heil sein Handwerk einst bei dem Bamberger Bildhauer Robert Bauer-Haderlein. Dabei bleibt Heil in den einführenden Worten Liebels "motivisch in aller Regel gegenständlich gebunden und erschafft mit seinen figürlich besetzten Szene eine Welt mit ganz eigenen physikalischen Gesetzen".

Künstlerisch verfremdet

Manfred Koch präsentiert in Bamberger Gutenbergstraße unter anderem Arbeiten aus seinem Werkzyklus "Übergangenes Paris". Unter dieser Überschrift zusammengefasst hat Koch Aufnahmen von Pariser Zebrastreifen. Die Fotografien von Manfred Koch sind alles andere als zufallsgeleitete Schnappschüsse."

Zuvor hatte Walter Schweinsberg, Geschäftsführer der Mediengruppe Oberfranken (MGO), den Künstlern gedankt und die Gäste der Vernissage begrüßt.