Die Gemeinde kommt dem Ziel von flächendeckenden gigabitfähigen Anschlüssen wieder ein Stück näher. Aufgrund der neuen Bayerischen Gigabitrichtlinie beschloss der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung den Ausbau. Dem war eine Markterkundung vorausgegangen. Nach dem Gemeinderatsbeschluss geht es weiter, und das Förderverfahren wird eingeleitet. Vorgesehen für einen möglichen Anschluss mit Glasfaser bis ins Haus sind die Weimarer-, Saalfelder-, von Werthern-, die Bertelsdorfer- und die Weinbergstraße als sogenannte Fördergebiete.

Die maximale Fördersumme pro Gemeinde liegt bei acht Millionen Euro, und bei kommunaler Zusammenarbeit gibt es einen Bonus von 1000 Euro pro Adresse. Die Förderquote liegt bei 90 Prozent. Pro Anschluss stehen 6000 Euro zur Verfügung, bei weißen Flecken weitere 9000 Euro. In die Förderung können Privatadressen aufgenommen werden, die über weniger als 100 Mbit/s im Download verfügen und gewerbliche Adressen mit weniger als 200 Mbit/s.

Zwei Buchen vor dem Rathaus, mittlerweile sehr groß, wie Bürgermeister Udo Döhler (UBV) wissen ließ, sollen gefällt werden. "Sie stehen der kommenden Sanierung der Außenhaut des Rathauses im Wege und verursachen in den Verwaltungsräumen dunkle Schatten", erklärte Döhler. Es gab eine rege Diskussion im Gremium, ob man die Bäume wirklich beseitigen sollten. Schließlich entschlossen sich die Ratsmitglieder außer Angelika Frank (CSU) dazu, das zu tun. Allerdings sollen Neuanpflanzungen folgen.

Udo Döhler wollte bei der Gemeinderatssitzung mittel einer Powerpointpräsentation den "Park der Arten" vorstellen, den die Stadt Coburg plant und der direkt an der Gemarkungsgrenze zu Dörfles-Esbach liegen wird. Es kam nicht dazu, da trotz langer Bemühungen die Technik versagte. Döhler beschränkte sich deshalb auf ein paar kurze Ausführungen.

Vorgestellt wurde die neue Sozialarbeiterin an der Schule, Rebekka Schmidt. Die 26-Jährige ist im Landratsamt angestellt und an die Schule abgeordnet. Schmidt meinte: "Hier ist alles sehr ruhig."

Noch nicht anfreunden konnten sich die Räte mit einem von einem Bürger erbeteten Skaterpark beim Pappelwäldchen. Der Antrag wurde in den Sozialausschuss verwiesen. Und die hohen Corona-Infektionszahlen machen es erforderlich, dass die Bürgersammlung auf Anfang 2022 verschoben wird.