Die Haushaltsansätze für die Bereiche Bau, Bauunterhalt und Kreisstraßen sowie für das kreiseigene Jugendtagungshaus Wirsberg fanden die Zustimmung des Bauausschusses. Der Zuschussbedarf für den Bauunterhalt fällt nach den Worten von Kreiskämmerer Rainer Dippold mit 860 000 Euro äußerst bescheiden aus. Gegenüber dem Vorjahr kam es nur zu einer Erhöhung von 35 000 Euro.

Für Klimaschutzmaßnahmen sind 2020 rund 20 000 Euro eingeplant. Die Ansätze im Tiefbau liegen bei einem Zuschussbedarf von 2,167 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von 77 000 Euro gegenüber 2019.

"Noch gut unterwegs"

Berücksichtigt man den kommunalen Anteil an der Kraftfahrzeugsteuer mit 642 900 Euro, so beträgt der Gesamtzuschussbedarf im Bereich Tiefbau/Kreisstraßen nur noch knapp 1,5 Millionen Euro.

Die Personalausgaben werden sich laut Kämmerer um 48 800 Euro auf nunmehr 1,461 Millionen Euro erhöhen. Hier sei man "noch gut unterwegs".

Der Saldo beim Landratsamt und bei den Schulgebäuden liegt bei 2,423 Millionen Euro. Im Investitionsprogramm sind auch Erweiterungsbauten am MGF-Gymnasium für rund vier Millionen Euro berücksichtigt. Der Eigenanteil bei den Radwanderwegen liegt im Haushaltsjahr 2020 bei 30 000 Euro. Zusammen mit den Maßnahmen der Straßenmeisterei und den Kreisstraßen summiert sich der Eigenanteil auf 1,68 Millionen Euro.

Beim Jugendtagungshaus Wirsberg umfasst der Verwaltungshaushalt 155 000 Euro. Im Vermögenshaushalt sind 47 000 Euro an Investitionen eingeplant. Für die Weiterentwicklung und die Barrierefreiheit am Jugendtagungshaus sind ab 2021 Investitionen von rund 1,5 Millionen Euro anvisiert.

Der Vermögenshaushalt insgesamt umfasst Einnahmen von 16,861 Millionen Euro und Ausgaben von 17,951 Millionen Euro, so dass zum Ausgleich ein Kreditbedarf von 1,09 Millionen Euro notwendig sein wird.

Landrat Klaus Peter Söllner sprach von einem sehr guten Ergebnis, man dürfe aber nicht in Euphorie ausbrechen. Rei.