Einen Antrag auf ein städtisches Förderprogramm Dach- und Fassadenbegrünung hat Stadtrat Klaus Schebler (Neue Wege) gestellt. Ausführlich begründete er seinen Antrag, zeigte die zahlreichen Vorteile einer solchen Begrünung auf, beispielsweise für das Klima in den Gebäuden, den Regenrückhalt, die Luftqualität und für die biologische Vielfalt. Die Stadt solle dies dann entsprechend fördern. In seinem Antrag hat Klaus Schebler auch den Klimamanager der Stadt, Stefan Richter, um eine Stellungnahme gebeten.

"Ich finde die Idee gut, das sollten wir machen, nur jetzt noch nicht", sagte Stefan Richter. "Wir sollten das in das gesamte Klimaschutzkonzept einbinden." Allerdings schaut er mehr auf eine staatliche Förderung.

Ihm gehe es darum, "dass die Leute, die beispielsweise eine Garage bauen, sich vielleicht auch Gedanken über eine Dachbegrünung machen", bekräftigte Klaus Schebler.

Das sei auch eine Frage der Refinanzierung, sagte Bürgermeister Michael Kastl (CSU) dazu. Als Beispiel nannte er das Kommunale Förderprogramm. Zuschüsse, die die Stadt an Hauseigentümer der Innenstadt zahlt, die ihre Gebäude in Abstimmung mit den Denkmalbehörden sanieren, bekommt sie von der Regierung refinanziert. Vielleicht könne man die Dachbegrünung zu gegebener Zeit mit aufnehmen.

Es reiche ihm schon aus, dass sich der Stadtrat mit diesem Thema beschäftigt, sagte Klaus Schebler dazu. Einen zweiten Antrag, nachdem er die beiden Grünanlagen vor dem Rathaus selbst bepflanzen und für mindestens ein Jahr pflegen wollte, zog er zurück. Bei der Sitzung ging es ja auch um ein neues Konzept für die Grünflächen der Stadt insgesamt.